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Schirmer
Jochen Schirmer
Kunstmaler


Arbeitskreis


60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Aktuelle Mitteilungen

*** Was ehemalige Hochseefischer interessiert ***


Traditionsschiff in den Stadthafen


von Kapitän Günther Kröger - 23.07.2017

Am 13.07.2017 informierte die Rostocker NNN über einen Info-Text zum Bürgerentscheid am 24. Sept. 2017. Auf diesen Textentwurf habe ich mich in meinem Standpunkt bereits bezogen. Interessant ist, dass man in diesem Artikel einiges über die Haltung der Bürgerschaft entnehmen kann.

Es hat den Anschein, dass man die Bürger der Stadt Rostock hintergehen will und durch Verzögerungen die eventuelle Entscheidung der Verlegung des Traditionsschiffes und der anderen Ausstellungsstücke in den Stadthafen hintergehen möchte.

Nichts anderes bedeutet die Änderung der Formulierung: „Dieser Bürgerentscheid ist bindend und ersetzt eine Abstimmung in der Bürgerschaft“ in „An das Ergebnis des Bürgerentscheids ist die Bürgerschaft gesetzlich zwei Jahre gebunden“.
Außerdem strichen sie Angaben zum Maritimen Erlebniszentrum und der Maritimen Meile.
Sie sind der Meinung, diese beiden angedachten maritimen Einrichtungen sind nicht Gegenstand der Entscheidung der Rostocker Bürger.
Die Verlegung des Traditionsschiffes und der anderen Ausstellungsstücke würde wohl fast 30 Mio € kosten. Die Kosten für das maritime Erlebniszentrum und der Maritimen Meile kann ich nicht beziffern. Die Rostocker Bürgerschaft, sicherlich nicht alle, möchten in ihrem alten Stil weitermachen, und sagen, diese finanziellen Mittel kann man an anderer Stelle ebenfalls gebrachen. So werden sie ihre kulturellen Hausaufgaben niemals lösen und die Museumslandschaft, das Theater und anderes würden weiter im Argen liegen. Ich würde ja noch verstehen, wenn sie sich entscheiden 2018 bauen wir ein neues Theater und 2019 und danach nehmen wir uns das Traditionsschiff und den Stadthafen, eingegliedert die Museumslandschaft vor.

Mein Standpunkt bleibt der alte, ich denke dabei an die Zukunft. Die Erhöhung der Attraktivität des Stadthafens ist eine absolute Notwendigkeit. Für die Museen in Rostock müssen in diesem Zusammenhang Voraussetzungen geschaffen und Entscheidungen getroffen werden.
Ich denke und hoffe, die Rostocker Bürger lassen sich nicht irretieren und stimmen für die Verlegung des Traditionsschiffes und der Schaffung der Voraussetzungen für die Stabilisierung der Museumslandschaft.





Die europäischen Fischer und der Brexit


von Kapitän Günther Kröger - 22.07.2017

Der Brexit der Briten wirft seine Schatten voraus. Als betroffen können sich die europäischen Hochseefischer fühlen.
Durch Großbritannien wurde der 1964 abgeschlossene Fischereivertrag mit Deutschland, Irland, Frankreich, Belgien und die Niederlande gekündigt. Dieser Vertrag erlaubte die Fischerei in den britischen Gewässern zwischen sechs und zwölf Seemeilen. Dieser Vertrag wurde vor dem Eintritt Großbritanniens in die EU abgeschlossen. Er hätte auch nach dem EU-Austritt Gültigkeit besessen. Der Austritt tritt nach zwei Jahren in Kraft. Auf der Basis des 1964 abgeschlossenen Vertrages wurden 2015 durch andere EU-Nationen aus diesem Gebiet 10.000 t Fisch entnommen.
Weiterhin gibt es das EU – Fischereiabkommen, welches für die Fischerei im Bereich zwischen zwölf und zweihundert Seemeilen Gültigkeit besitzt. Dieses Abkommen regelte die Fischerei durch die Vergabe von Quoten für andere europäische Fischereinationen. Der Vertrag beinhaltete aber auch andere Regulierungen (Maschengrößen, Gebiete u.a.).
Durch den bevorstehenden EU-Austritt wird auch dieser Vertrag dann keine Gültigkeit mehr besitzen.

Vorerst absehbare Auswirkungen:
Deutschland entnahm im Jahr 2016 aus britischen Gewässern rund 80.000 t Hering. Dies bedeutet, dass die Nordseequote an Hering 100 %ig verloren geht. Verloren gehen aber auch andere Arten wie Makrelen und Blauer Wittling. Deutschland verliert 50% seiner Fänge und 30% der Gesamtumsätze würden ausbleiben. 1500 Arbeitsplätze können davon betroffen sein.

Andere europäische Fischereinationen sind ähnlich betroffen. Ein Drittel der europäischen Fischerei stammt aus den britischen Gewässern.
Die Abhängigkeit der Dänen von der Fischerei in den britischen Gebieten ist hoch. Dänemark soll bisher zu 85 % seinen Fisch dort gefangen haben. 2015 haben die europäischen Fischer im Gebiet von Großbritannien 683.000 t Fisch mit einem Wert von 564 Mio € gefangen. Großbritannien fischte im selben Jahr 111.000 t mit einem Wert von 129.000 Mio € in den anderen europäischen Gewässer.

Proteste und Gegenwehr sind überall angesagt. Dänemark verweist auf die UN-Konvention zum Seerecht. In der Konvention werden die Staaten aufgefordert traditionelle Fischereirechte zwischen benachbarten Ländern in den jeweiligen Hoheitsgewässern zu respektieren. Eigentlich hat die EU starke Verhandlungspositionen, so eine Äußerung von Landwirtschaftsminister Schmidt. Die Briten wollen auch weiterhin Zugang zum europäischen Markt haben und zwar zu den alten Bedingungen. Hier sollte man einen Ansatzpunkt in den Verhandlungen sehen.

Es könnte auch möglich sein, dass der Brexit international Fragen der alten Entscheidungen der UN-Konvention zum Seerecht neu aufwirft.
Auch hieran sollte intensiv durch die Fachleute und Politiker gearbeitet werden. Hingewiesen werden soll, dass sich eine Fischereiallianz gebildet hat. Spanien, Frankreich, Irland, Niederlande, Belgien, Schweden und Polen wollen versuchen ihre Rechte durchzusetzen. Vermutlich werden die Briten sich mit ihrer sturen jetzigen Haltung ein Eigentor schießen. Denn wenn sie ihre Fischereierträge durch den Ausschluss der anderen EU-Fischereinationen erhöhen wollen, dann muss der Fisch ja auch vermarktet werden können. Der eigene Markt könnte aber nicht ausreichend sein.

Sei es wie es sei, die deutschen Hochseefischer müssen ganz bestimmt über ihre Einsatzstrategien für die Zukunft nachdenken. Sie sollten schon jetzt damit beginnen und ihre Konzeptionen aus den Schubladen holen und neu überarbeiten. 1977 standen wir mit der Einführung der 200 sm Zonen vor gleichen Problemen. Auch der Fang von hier in Deutschland nicht absetzbarem Fisch und der Fischkauf auf See müssen wieder auf die Tagesordnung. Der Fang von Schildmakrelen, Garnelen und Kalmar und einer Reihe anderer Sortimente, wie zu unseren Zeiten, muss untersucht bzw. intensiviert werden, auch wenn sich die Zeiten geändert haben.

Bei den Managern der Hochseefischerei, denke ich, laufen gegenwärtig die Überlegungen auf Hochtouren. Sie werden eine für Deutschland positive Lösung finden.







Museumslandschaft in der Hansestadt Rostock

Entscheidungssuche am 24. September 2017


von Kapitän Günther Kröger, Autor und Verleger/ Mitglied des Arbeitskreises Hochseefischerei Rostock e.V.

Einige Gedanken, die ich vorausschicken möchte:

Die Rostocker Museumslandschaft ist seit Jahren ein Stiefkind der Rostocker Bürgerschaft. Das spürten die Bürger in Rostock, die vielen Touristen und vor allem wir als ehemalige Rostocker Hochseefischer.

Das maritime Erbe aus der Hochseefischerei wurde in den Museen immer wieder verdrängt und umher geschubst. An eine neue Heimat dachten wir mit unserer Ausstellung auf dem Traditionsschiff oder bei der Sozietät in der August-Bebel- Straße. Auch im Rostocker Fischereihafen, unsere eigentliche Heimat, war für uns keine Bleibe. Das Management hatte vergessen, dass sie selbst jahrelang mit den Hochseefischern im Fischkombinat arbeiteten. Nun sind wir froh, dass wir in der Sozietät, in der August-Bebel-Straße, einen kleinen Raum für eine bescheidene Ausstellung nutzen können. Der Arbeitskreis Hochseefischerei Rostock e.V. und Mitglieder des Förderkreises Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum in der Hansestadt Rostock setzen ihre ganze Kraft dafür ein, dass die ehemalige Hochseefischerei, die zu DDR-Zeiten mit die Wirtschaft in der Hansestadt bestimmte, mit ihrem maritimen Erbe erhalten und am Leben bleibt.

Es muss was geschehen und es scheint, es bewegt sich etwas.

Entscheidungen für die Zukunft?

Die Rostocker Bürger sollen am 24. September, parallel zur Bundestagswahl, in diesem Jahr eine Entscheidung zum Maritimen-Erlebnis-Zentrum in der Hansestadt, einschließlich der Verlegung des Traditionsschiffes in den Stadthafen, treffen.

Zur Entscheidung steht, bleibt das Traditionsschiff im IGA Park oder wird es in den Stadthafen mit den übrigen dort vorhandenen historischen Aus-stellungsstücken verlegt.
Eingebunden, so habe ich herausgelesen, ist gleichzeitig der Bau eines Edutaiment-Center (MEZ), welches alle Formen und Angebote im Kultur- und Freizeitbereich, also Unterhaltung und Bildung verbinden soll.


Die Verwaltung der Stadt Rostock legte dazu ein Pro und Contra Papier vor. Auch mir liegt dieses Papier vor. Es tendiert zur Verlegung des Traditionsschiffes in den Stadthafen. Einbegriffen werden sollten auch alle anderen historischen Ausstellungsstücke aus dem maritimen Bereich.

Auch ich würde mich für den Standortwechsel des Traditionsschiffes in den Stadthafen entscheiden. Es sollte aber ein kompletter Umzug mit allen maritimen Ausstellungsstücken sein.

Auch ein - Ja – von mir zu einem Edutaiment-Center, auch wenn noch einige Jahre bis zur Fertigstellung ins Land ziehen würden. Fordern würde ich, dass die ehemalige Rostocker Hochseefischerei angemessen, sowohl auf dem Traditionsschiff als auch in dem Center, mit ihrem maritimen Erbe integriert wird.

Diesen Stadtpunkt und meine Forderung möchte ich erläutern:

Fast mein ganzes Arbeitsleben verbrachte ich im Fischkombinat Rostock. Meine berufliche Entwicklung war eingebettet in der Entwicklung der Hansestadt Rostock. Durch meine Arbeit in der Rostocker Hochseefischerei habe ich die Hansestadt Rostock immer würdig vertreten. Wir wurden international geschätzt und besaßen hohes Ansehen in maritimen Kreisen.
Rostock war schon zu DDR-Zeiten eine attraktive Stadt und Anziehungspunkt für die Touristen aus dem Land. Nach der Wende wurde Rostock noch schöner, attraktiver, sehens-würdiger, liebenswerter und begehrter für die Touristen und für die Einwohner selbst. Die Sehenswürdigkeiten, wie die Universität, die Kirchen, allen voran die St. Marienkirche, das Kloster zum Heiligen Kreuz, das Rathaus, das Steintor und das Kröpeliner Tor, der Stadthafen, all die liebevoll restaurierten alten Häuser in der Stadt und die vielen entstandenen neuen Gaststätten und maritimen Kneipen.
Geprägt wird Rostock vor allem durch seine Lage am Meer mit dem Seebad Warnemünde. Und nicht vergessen, um Rostock herum gibt es viele spannende Ausflugsziele, die zum Verweilen einladen. Verweilen und entspannen kann man in Rostock und Warnemünde in vielen alten Kneipen und wunderschönen Restaurants.

Die Hansestadt Rostock hat sich zur Wirtschaftmetropole des Nordens unseres Landes entwickelt. Fähren und Kreuzschiffe prägen das Bild in Warnemünde.
Rostock wächst und entwickelt sich rasant auch in den kommenden Jahren. Der Touristenstrom gen Norden wird weiter anhalten und die Rostocker Einwohner, sowie die Randgebiete werden von ihnen gefordert und sie werden bestehen.
All diese positiven Aspekte lassen uns aber nicht übersehen, dass die Verantwortlichen der Hansestadt Rostock, vor allem die Bürgerschaft, viele offene Baustellen hat, die sie nicht entsprechend beurteilen und demnach auch nicht die richtigen Schwerpunkte setzen.
Die Museumslandschaft in der Stadt ist so ein dominierender Schwerpunk, der richtig angegangen, das wirtschaftliche Dilemma auf diesem Gebiet beheben könnte und zukunftsträchtig dem Touristenstrom in die Stadt mit seinem Stadthafen merklich beleben würde.

Das neue Pro-Contra Papier kann ein Schritt in die richtige Richtung weisen. Geben wir doch zu, der Stadthafen ist trotz seiner vorzüglichen Lage mit den Schiffen, ob groß oder klein, den Restaurants und den anderen Einrichtungen immer noch ein etwas, ich möchte sagen, nicht voll ausgeschöpftes Areal in dem eine wirkliche Attraktion fehlt. Er wird wohl durch die Hanse Sail wirklich voll belebt. Tausende Einwohner und Touristen drängeln jedes Jahr am Kai und bestaunen die Segler und ihre Besatzungen. Dort ist an diesen Tagen immer Trubel durch die vielen Neugierigen angesagt. Ist dieses Ereignis vorbei verflacht der Touristenstrom. Ein Traditionsschiff, andere maritime Ausstellungsstücke und natürlich das angedachte MEZ würden ein wahrhaftes Anziehungsziel für die Einwohner und Touristen werden.

Wer den IGA-Park kennt, wer Rostocker ist, kennt dort die Lage und seine Erkennbarkeit. Nicht viele Touristen finden den Weg zum Traditionsschiff. Mit 40.000 Besuchern ist schon hoch gepokert. Nach der Gartenbauausstellung haben die Bürgerschaft und die Verantwortlichen des IGA-Parks diesem Areal keine Zukunft ermöglicht. Ein eindeutiges Versäumnis.

Ich denke alles spricht für die Verlegung des Traditionsschiffes mit den anderen Ausstellungsstücken in den Stadtpark.

Doch was wird wirklich passieren, was wird entschieden?
Wenn die Rostocker Bürger sich für einen Standortwechsel entscheiden, dann ist die Rostocker Bürgerschaft gebunden und muss den Entscheid umsetzen.
Schon jetzt gibt es in der Bürgerschaft vielseitige Standpunkte.
Der Bürgermeister ist für eine Verlegung. Die Fraktion der SPD ist dagegen. Die CDU ist geteilter Meinung. Die Verwaltung des IGA-Parks ist natürlich dagegen. Die Linke ist ebenfalls unterschiedlicher Meinung. Die UFR ist für den Stadthafen. Die Grünen meinen, die Bürger der Stadt sollen entscheiden.
Ich denke, es werden nicht einfach 10 Mio. Museumsteile von A nach B verschoben, es geht um die Stabilisierung und grundlegende Attraktivitätssteigerung der Rostocker Museen. Es geht um die Erhöhung der Attraktivität des Stadthafens und letztendlich um eine für den Touristen und den Einwohnern erweiterte Gestaltung des Kultur- und Freizeitangebotes – um Unterhaltung und Bildung für den Menschen.

Jetzt sind die Rostocker Bürger gefragt, sie sollten der Verlegung zustimmen.







Jochen Schirmer der Kunstmaler

Hallo Kollegen und Kolleginnen aus der Rostocker und Sassnitzer Hochseefischerei - wer möchte sein ehemaliges Stammschiff in Öl zu Hause im Wohnzimmer haben? Oder auch eine Seelandschaft?

Lks. im Menü anklicken und ihr könnt den Kunstmaler befragen und eventuell einen Auftrag erteilen.

Ich kann auch für euch den Kontakt herstellen.

Euer Günther Kröger


Fischereischiffe

Die Aussagen über die Fischereischiffe der Rostocker Hochseefischerei wurden überarbeitet und die vorhandenen Bilder ergänzt. Die fehlenden Schiffsbilder der einzelnen Schiffstypen werden in der kommenden Zeit vervollständigt.
Vorhandene schriftliche Beschreibungen der Fischereischiffe und andere Ausarbeitungen wurden den bestimmten Schiffstypen zugeordnet.
Mit dieser Ausarbeitung zu den Fischereischiffen der Rostocker Hochseefischerei konnten die Aussagen und Beschreibungen von den Loggern über die Fabrikschiffe bis zu den Hafenschleppern qualifiziert werden.
An der Beschreibung der Forschungsschiffe des Institutes für Hochseefischerei und Fischverarbeitung wird gearbeitet.

Günther Kröger


 



Neujahrsgrüße aus Egersund/Norwegen von Sigmund Rodvelt
Egersund Havn am 2. Jan 2017.

 


Vortrag Rostocker Hochseefischerei vor Hochseefischern
und Seeleuten aus der Handelsschifffahrt


in Güstrow am 21.10.2016.

Kapitän Jürgen Petzold hatte vom Verein „Güstrower Klönsnack“ die Einladung erhalten. Sie hatten den Wunsch geäußert zusammengefasst etwas über die Geschichte der Rostocker Hochseefischerei zu hören. Es waren 24 Teilnehmer erschienen die sehr interessiert zuhörten.
Kpt. Petzold hatte den Vortrag wie folgt aufgebaut:

  • Versuch der Gestaltung einer Hochseefischerei in Rostock In den Jahren 1887 – 1920 mit dem Unternehmer Pust als als Pionier.
  • Die Seerechtskonferenz 1930 und die 3 UNO-Seerechtskonferenzen 1958, 1960 und 1973 und ihre Auswirkungen auf die Hochseefischerei
  • Kurzer Geschichtsabriss zur Deutschen Hochseefischerei
  • FKR 1950 – 1990 mit den Schwerpunkten Aufbau der Rostocker Hochseefischerei mit Westkapitänen und die Förderung und den Aufbau durch die Berufsausbildung
  • Vom Frischfischfang zur Flottillenfischerei
  • Darstellung der Fangtechnik bis zum Jagernetz
  • Ausweitung der Fischereigrenzen und die damit im Zusammenhang stehenden Probleme wie neue Fangplätze, neue Fischarten, Valutaerwirtschaftung, Besatzungsaustausch, 2 Jahreseinsatzzyklus der Fangschiffe und Reisezeiten
  • Entwicklung des Weltfischfanges, Einschätzung der Ressourcen
  • Respektierung internationaler Gesetze durch die Hochseefischerei der DDR und der 3. SOFIA-Report der FAO. Von 2012 über den Weltfischfang der letzten 2 Jahrzehnte.
  • Ausführungen zum Pro-Kopfverbrauch an Fisch weltweit von 1930 bis 2013
  • Last but not least – einige Ausführungen zum Unternehmen Parlevliet & Van der Plas.


Auch die anwesenden Kapitäne fanden den Vortrag hochinteressant und meinten, man sollte solche Vorträge öfter halten. Mehr Bilder zu dem Vortrag hätten die Informationen noch erweitern können, meinte der Veranstalter.
Kapitän Jürgen Petzold ist Mitglied des Arbeitskreises Hochseefischerei Rostock e.V. und vertritt den Arbeitskreis im Maritimen Rat Rostock. Günther Kröger

Günther Kröger


 

Thüringer Stammtisch der ehemaligen Hochseefischer

in Luisenthal am 23. und 24. September 2016

„Junge komm bald wieder, bald wieder nach Haus‘…..“, schmetterte der Shanty-Chor aus Thüringen am Abend des 24. September im Waldhotel „Berghof“ in Luisenthal zur großen Gala des Treffens der Stammtische ehemaliger Hochseefischer.
Der I.Thüringer Hochseefischer Stammtisch hatte eingeladen und über 200 ehemalige Hochseefischer waren mit ihren Ehefrauen angereist. Zu Gast waren ehemaliger Hochseefischer mit ihren Ehefrauen vom I. Dresdener Stammtische, vom Hochseefischer Stammtisch Waren, vom Rostocker Stammtisch, vom Lausitzer Stammtisch, vom Stammtisch aus Bayern, vom Arbeitskreis Hochseefischerei-Rostock e.V., dem Maritimen Rat Rostocks und eine Reihe anderer Gäste aus dem maritimen Bereich.
Schon am 23. September war der Trubel groß und wie immer wurden bei einem Bier Erinnerungen aus unserem Leben in der Hochseefischerei ausgetauscht. Vielen ehemaligen Kollegen schüttelte ich die Hand und wir stellten wieder einmal fest, wir sind älter geworden, doch unser Interesse an unsere Hochseefischerei ist unerschütterlich. Trotz aller Höhen und Tiefen war es eine schöne Zeit. Eine Zeit, die uns auch heute noch zusammen hält, die uns die heutige Welt mit kritischen Augen anschauen und mit großem Interesse in die Zukunft blicken lässt.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass mit großem Interesse in meinem neuen Buch: „Kapitäne der Deutschen Hochseefischerei“ geblättert wurde und eine Reihe ehemaliger Kollegen jetzt zu Hause beim Lesen und Anschauen sind. Diese Fischereikapitäne aus Ost und West haben mit ihren Besatzungen wesentlich an der Entwicklung der Deutschen Hochseefischerei mitgewirkt.
Gefreut habe ich mich ebenfalls, dass mit Interesse die Ankündigung des Buches „Fisch für das Volk“ vom norwegischen Autor Sigmund Rodvelt aufgenommen wurde, der über die Rostocker und Sassnitzer Hochseefischer in Norwegen in seinem Buch schrieb.
Wunderschön war auch der zweite Tag mit einer Fahrt zum Rennsteig. Oberhof mit den beiden Schanzen und der Skiarena war schon etwas Besonderes. Die Thüringer Bratwurst hatte ich ein bisschen anders in Erinnerung, doch sie schmeckte gut und wir fuhren danach gestärkt nach Gotha. Eine sehr schöne attraktive Stadt mit ihren alten Gemäuern.
Am Vormittag wurde nochmals ordentlich eingecheckt, es wurden Lose verkauft, die Sachgewinne angeschaut, die Siegerbilder des Fotowettbewerbs konnten bewundert werden und es fand ein Workshop „ …die Stubnitz – Gestern und Heute…“ statt. Dr. Roland Fließ stellte die Stubnitz, wie sie heute in Hamburg aktiv ist vor. Der Eigner kam leider verspätet, gab aber am Ende der Veranstaltung noch einige Hinweise zum Tagesgeschehen auf dem ehemaligen Sassnitzer Großschiff ab.
Höhepunkt war natürlich die Veranstaltung am Abend. Hans-Georg Weil, der Chef der Thüringer Hochseefischer eröffnete die Abendgala- das Bordfest. Die Vertreter der Stammtische überbrachten Glückwünsche. Anwesend waren ebenfalls zwei Staatssekretäre der Thüringer Regierung. Grußworte überbrachte der Staatssekretär Herr Götze.
Sehr gefreut habe ich mich über meine Aufnahme als Ehrenmitglied des Thüringer Stammtisches. Ich bedanke mich sehr herzlich und möchte versichern, dass ich eure Arbeit zur Erhaltung der Traditionen der Hochseefischerei immer unterstützen werde.
Der Schriftsteller Landolf Scherzer wertete den Schreiberwettbewerb der Hochseefischer aus,und las die Geschichten der ersten drei Gewinner vor. Ausgezeichnet fand ich, was mein Kollege Volker Mitschke geschrieben hatte. Stilvoll, interessant und wirklichkeitsgetreu schilderte er ein Weihnachten auf See. Er wurde Sieger unter 70 eingereichten, erzählten Schilderungen besonderer Ereignisse aus ihrem Arbeitsleben auf See.
Thüringer Folklore und Commedy rundeten mit dem Shanty Chor das kulturelle Programm ab. Anschließend konnte man das Tanzbein schwingen.
Abschließend kann ich nur einschätzen, eine gelungenes Treffen der Hochseefischer. Dank den Organisatoren um Hans-Georg Weil. Sie haben sich viel Mühe gegeben, viel Zeit investiert um allen Teilnehmern den Aufenthalt in Thüringen angenehm zu gestalten. Es ist ihnen sehr gut gelungen. Nochmals herzlichen Dank, wir waren gerne in Luisenthal beim 1.Thüringer Hochseefischer Stammtisch.

Günther Kröger


 

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Information

für alle ehemaligen Hochseefischer und Fischereikapitäne der Deutschen Hochseefischerei und alle maritim interessierte Leser.

Information und Hinweis zum Buchbestand:

Mein neues Buch:"Kapitäne der Deutschen Hochseefischerei" ist im Verkauf und der Buchbestand der Auflage ist drastisch geschrumpft und neigt sich seinem Ende.


Mein neues Buch:
„Kapitäne der Deutschen Hochseefischerei“ ist fertiggestellt und kann bestellt werden.

Es ist ein Buch aus der Reihe:
„Hochseefischer, Menschen ganz besonderer Art“.
Nur in diesem Buch finden sie fast alle Namen und fast 400 Kapitänsbildern aus Ost und West. Die Kapitänsbilder sind eingebettet in das Arbeitsumfeld dieser Männer. Das Buch enthält eine Vielzahl an Fischerei- und Schiffsbilder und 24 farbige Fangplatzkarten, sowie Zeichnungen von Netzen und Scherbrettern. Es vermittelt umfangreiches Wissen zur Deutschen Hochseefischerei.

Das Buch hat rund 383 Seiten, gebunden in einem Hartcover. Preis: 39,90 € plus Porto.

Haben Sie Interesse am Erwerb des Buches so rufen Sie an: 03741/223365 oder
E-Mail: G.Kroeger-Plauen@t-online.de

Inhalt der Buchabschnitte:
- Vorwort
- Prolog
- Was sind das für Männer, diese Fischereikapitäne
- Fischereikapitäne und ihre Besatzungen
- Sicherheit für Schiff und Besatzung – oberstes Gebot
- Das Wetter und die Fischerei
- Das Schiff ihr Zuhause
- Jagd auf den Fisch und andere Meerestiere
- Auf den Fangplätzen der Welt
- Fischereinetze und Fanggeschirre in der Hochseefischerei
- Fischereikapitäne und die Fischbearbeitung
- Begegnungen nach der Wende
- Epilog- die heutige Zeit
- Danksagung
- In eigner Sache
- Glossar
- über den Autor

 

 

Werte Kollegen,

der Maritime Rat Rostock hat die im Anhang befindliche Power-Point-Präsentation veröffentlicht, die ich Euch hier allerdings auch als zur Kenntnis geben möchte, da die Original-Präsentation nicht von allen Lesern geöffnet werden kann.
Der Abschlussbericht der Projektgruppe, auf der diese Präsentation beruht, ist die Grundlage der Beschlussvorlage für die Sitzung der Bürgerschaft am 02.12.2015.

Allerseits ein schönes Wochenende

Rolf Jürgen Petzold


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Neues vom Untergang der „Georg Büchner

Das polnische Bezirksgericht begann am 28. Oktober 20015 in Gdyinia mit der juristischen Aufarbeitung des vor zwei Jahren gesunkenen Schiffes „Georg Büchner“. Wir erinnern uns, das Schiff sank bei der Überführung zur Verschrottung nach Klaipeda Litauen. Der Vorgang war sehr mysteriös und ergab bei den Fachleuten eine breite Diskussion zu den möglichen Ursachen.
Das Maritime Amt in Danzig beabsichtigt das Wrack zu heben.
Es liegt sehr nahe der Fahrrinne und es soll undicht sein. Vermutlich, so ist man der Ansicht, treten Schadstoffe aus. Es ist mit einer Umweltverschmutzung zu rechnen. Doch bevor es zu einer Bergung kommt, müssen die Besitzverhältnisse geklärt sein. Vor dem Gericht war auch der Kapitän des Schleppers „Ajaks“ erschienen, der sich aber nicht geäußert haben soll.
Die kommende Verhandlung findet am ist für den 15.01. 2016 angesetzt.

Günther Kröger


Am 21.10.2015 sendete die ARD zu später Stunde einen Film mit dem Titel:

Öl - Die Wahrheit über den Untergang der DDR.

Ich erhielt den Hinweis, dass dort auch einiges aus der Geschichte der Hochseefischerei Rostocks und dem Institut für Hochseefischerei und Fischverarbeitung gezeigt würde.

So richtig konnte ich den Film nicht einordnen. Eine Dokumentation oder ein Spielfilm konnte es nicht sein. Als der Film zu Ende war dachte ich, wieder einmal wollen uns die Medien verschaukeln, die Menschen für dumm verkaufen. Viele sind bestimmt auf diesen Lügenstreifen hereingefallen. Mit der Wahrheit hatte der Film sicherlich nichts im Sinn. Die Kenner der Hochseefischerei überlegten, ist das Satire - mit unserer Hochseefischerei hatten diese falschen Darstellungen nichts zu tun. Wenn man den heutigen Filmemachern ein Interview gibt, dann muss man sehr vorsichtig sein. Meistens bringen sie dann Nebensächlichkeiten, die für unser Arbeitsleben wichtigen Ereignisse bleiben außen vor.
Doch zum Film. Ich habe mich mit Dr. Roland Fließ verbunden, da er im Besitz der Schiffsregister der Schiffe des Fischkombinates Rostock und des Institutes für Hochseefischerei ist. Außerdem hat er fast alle Forschungsberichte auf seinem Computer.

1986 – von diesem Jahr sprach der Informant im Film, gab es kein FFS „Ernst Haeckel“. Die letzte Reise des Fischerei-Forschungsschiffes fand vom 23.03.1982 bis zum 18.04.1982 statt. Das Schiff stand unter dem Kommando von Kapitän Meußling und arbeitete im Fanggebiet Mauretanien.
Danach wurde das Schiff aus dem Schiffsregister gelöscht.
Die Eintragung des FFS „Ernst Haeckel II“ in das Schiffsregister wurde am 29.10.1987 gestellt. Die erste Reise erfolgte vom 06.01.1988 bis 04.03.1988 in das Gebiet westlich und südlich von Großbritanien außerhalb der 200 sm Zone. Erkundet wurden Schildmakrelen und Makrelenvorkommen. Das Schiff stand unter dem Kommando von Kapitän Große, Wiss. Reiseleiter war Dr. Danke.

Die Lebensläufe beider Schiffe sind bei Dr. Roland Fließ einzusehen. Die Filmemacher habe sicherlich überhaupt nicht recherchiert, wollten es wohl auch nicht. Ich hatte auch die Gelegenheit einen Kapitän zu sprechen, der in Sassnitz wohnt und der einen freien Blick auf die Ostsee hat. Er meinte, ich habe keine Bohrinsel gesehen, obwohl einige Sassnitzer diese Insel gesehen haben wollen. Dass nach Öl in der DDR gebohrt wurde, ist außer Zweifel. Doch die Ergebnisse waren nicht förderwürdig.
Die Darstellungen mit dem Schiffstagebuch war recht fragwürdig. Man zeigte wohl ein Schiffstagebuch, doch die namentliche Besatzungsliste konnte man nur in der Musterrolle finden.
Das Szenarium am Tag der Öffnung der Grenzen in dem Film und das Mitwirken eines ehemaligen Politoffiziers an der Grenzöffnung war so was wie der Höhepunkt der Wahrheit über den Untergang der DDR. Der Schluß des Film war wohl einer amerikanischen Krimiserie entliehen.
Ich fragte mich, was wollte man wohl mit diesem Film erreichen? Verdummung der Menschen, Verunsicherung vieler Menschen oder Reaktionen von Menschen? Will man noch mehr Menschen auf die Straße schicken?
Es war von Anfang an alles erfunden, gespickt mit einigen wenigen dokumentarischen Wahrheiten. Als ehemalige Hochseefischer sind wir doch recht verstimmt, weil man uns erneut wieder einmal missbrauchte, mit Darstellungen die nicht den Tatsachen entsprachen. Meine Kollegen vom Arbeitskreis Hochseefischerei Rostock waren bestimmt sehr überrascht in was für einen Film sie mitwirken durften.
Wozu dieser Film? Die Medien sorgen selbst für ihre Unglaubwürdigkeit.

Günther Kröger


Nachbetrachtung
zum ARD-Film „Öl – Die Wahrheit über den Untergang der DDR“

Nach wie vor bleibt die Frage, wozu einen solchen Film. Warum zeigt man den Menschen einen fiktiven Dokumentarfilm, der zum überwiegenden Teil erfunden wurde. Es war eine Parodie auf einen Dokumentarfilm – ein Mockumentary.
Den Sinn und Zweck sehe ich auch heute noch nicht. Ich denke, dass man uns als ehemalige DDR-Bürger wieder einmal verunglimpfen will, uns lächerlich macht in einem solchen Filmstreifen. Ich ärgere mich darüber, dass dazu die Rostocker Hochseefischerei herhalten musste.
Mir liegt eine Vielzahl an Meinungen von Hochseefischern vor, die auch so denken. Unter anderen äußerten sich die Kapitäne Fredo Hacker und Eberhard Stassewski von dem ehemaligen FFS „Ernst Haeckel“.
Die Macher des Filmstreifens haben sich dazu auch eine gute Zeit ausgesucht. Tausende Menschen gehen auf die Straße, weil sie mit der Politik der Regierung, ihren Entscheidungen nicht einverstanden sind. Uns beherrscht das Flüchtlingschaos, die Zustände der Menschen, die vor dem Krieg in ihren Ländern sich auf den Weg nach Europa aufgemacht haben. Wie diese Menschen auf ihren Wegen behandelt werden ist beschämend für ganz Europa. Beschämend vor allem für die Staatsoberhäupter der Euroländer, sie haben keine hilfebringende Konzeption, sind zerstritten und von einer Wertegemeinschaft weit entfernt. Schade für die Menschen in ganz Europa, die sich eine nutzbringende Ordnung wünschen – eine Ordnung zum Wohle der Flüchtlinge im Land, an den Grenzen und in den Herkunftsländern. Ein geeintes Europa sieht anders aus. Entweder man einigt sich, handelt gemeinsam oder man trennt sich von einigen Ländern, man muss handeln, sonst vereinnahmt uns dieses augenblickliche Chaos noch mehr. Entscheiden und handeln, um den Flüchtlingen Leid zu ersparen, ihnen aber auch klarmachen wie die Regeln, ohne Kompromisse, in unseren Ländern sind.
Und in dieser Zeit, dann dieser Film. Ich kann es nicht fassen.

Günther Kröger

 


Verein „Arbeitskreis Hochseefischerei Rostock e.V.“

Erstmals wurde von ehemaligen Kombinatsmitgliedern und Hochseefischern ein Verein gegründet.
Selbst konnte ich an diesem Ereignis am 08.10.2015 auf dem Traditionsschiff in Rostock teilnehmen und auch ich wurde Gründungsmitglied. Zur Gründung eines Vereins habe wir lange Zeit gebraucht, doch nun wurde dieser Schritt notwendig, weil die Notwendigkeit bestand, dass eine juristische Person vorhanden ist, die sich um den Nachlass aus unserem Betrieb mit der Rostocker Hochseefischerei rechtlich kümmern kann.
Es ist nicht unbekannt, dass es mit der Museumslandschaft in der Stadt Rostock nicht gut bestellt ist. 2018 wird das ehemalige Schifffahrtsmuseum saniert und was danach daraus wird, ist unklar. Schon heute haben wir Probleme mit unseren Ausstellungsstücken und wissen kaum wohin damit. Eine Einzelperson hat bei der Verwaltung des Nachlasses der Rostocker Hochseefischerei keine großen Chancen. Der Verein dagegen hat größere Befugnisse und Rechte, deshalb vor allem die Notwendigkeit der Bildung des Vereins.
Richtig ist ebenfalls, dass der Verein die Verbindung zu den Stammtischen der Hochseefischer und anderen maritimen Einrichtungen sucht, auch Mitglieder gewinnen möchte, um zur Erhaltung unserer maritimen Traditionen beizutragen. Notwendig ist, dass sich vor allem junge ehemalige Kombinatsmitglieder und natürlich Hochseefischer zur Mitarbeit bereit erklären.
Ich muss darauf hinweisen, dass die Gründungsmitglieder bereits alle die 70er überschritten haben, sicherlich noch rüstig sind und bestimmt einiges auf die Beine stellen. Doch die Notwendigkeit der Aufnahme jüngerer Mitglieder ist ein Schwerpunkt neben all den anderen wichtigen Aufgaben.
Ich selbst werde mich bemühen, ständig neue Informationen und Arbeitsergebnisse des Vereins weiter zu geben.
Sie werden diese in meiner HP im Link dazu wiederfinden.

Siehe dazu auch HINWEIS

Ihr Günther Kröger



Greenpeace attackiert die Hochseefischer, eine der heftigsten Angriffe.

Fischereischiffe der heutigen Generation sollen nicht mehr fischen.


Günther Kröger

Was möchte Herr Thilo Maack denn nun eigentlich, was beabsichtigt Greenpeace? Für mich ist ihre Absicht klar und eindeutig, sie wollen, dass die Hochseefischerei endgültig eingestellt wird. Was von der Hochseefischerei und vor allem der deutschen Hochseefischerei noch übrig ist, wollen sie von den Meeren verdammen.
Diese sogenannten 20 Monsterschiffe, so die globale Aussage, fischen alles weg, zerstören die Fischbestände, wo auch immer in welchen Gebieten. Vernichten mit ihrer Fischerei riesige Mengen Beifang, den sie ins Meer zurückwerfen. Sie fischen die Küstengewässer leer.
Man kann annehmen, diese Leute sind besessen von der Idee, alles was mit Netzen Fischerei betreibt zu verbieten.
Es wäre ihnen sicherlich angenehm, wenn nur noch mit der Angel gefischt würde, ich meine die Angeln, die Sie und ich im Keller stehen haben.
Wenn ich mich mit den Forderungen zur Hochseefischerei von Greenpeace befasse, komme ich zu dem Schluss, diesen Leuten fehlt der Sachverstand und ein gesundes Denkvermögen.
Es wäre notwendig, wenn sich diese Herren einmal mit den wissenschaftlichen Unterlagen befassen, die als Grundlage für die Festlegungen der Quoten und Empfehlungen dienen. Von den Regierungen der Länder werden diese Quoten tiefgründig analysiert, bevor die Reedereien über diese verfügen können.
Fischen sie in Gewässer von Küstenstaaten diese Quoten ab, dann stehen sie unter ständiger Beobachtung, werden ständig bezüglich der Einhaltung kontrolliert. Müssen täglich über ihre Fischerei berichten.
Fischen sie in internationalen Gewässern ist es nicht anders.

Ich habe mich in der letzten Zeit mit der Hochseefischerei in unseren Zeiten, aber auch intensiv mit der heutigen Fischerei beschäftigt, da ich zur Zeit an einem Buch über die Fischereikapitäne der deutschen Hochseefischerei nach 1945 arbeite.
Daher traue ich mir zu, den heutigen Kapitänen zu bestätigen, dass sie immer bestrebt sind eine nachhaltige Fischerei zu betreiben. Dass sie sich einbinden in Projekte, die dem Schutz der Bestände dienen. Ihre Fangnetze den Forderungen der Küstenstaaten und ihrer Regierungen gerecht werden. Wussten Sie, dass in Ihren Netzen Maschenweiten von 32 m gefahren werden, die sich langsam zum Achternetz verkleinern und aus ihren Achternetzen können kleine Fische lebend entweichen.
Greenpeace sollte bedenken, wenn sie es können, dass in der küstennahen Fischerei auch keine andere Fischerei wie in de Hochseefischerei betrieben wird. Wenn sie meinen hier können dann die Fangmengen durch viele kleine Schiffe entnommen werden, dann sollten sie eigentlich wissen, dass es nur noch eine sehr eingeschränkte Kutterfischerei gibt. Durch die Quoten und die damit im Zusammenhang stehenden Regelungen, haben viele Küstenfischer ihre Arbeit einstellen müssen. Gerne würden sie wohl die Fischerei ganz verbieten.
Es ist schier eine Verleumdungskampagne gegen die Fischer in der großen Hochseefischerei. Ich kann eigentlich nur den Hut ziehen vor den Fischereikapitänen, den Hochseefischern und ihren Reedern, dass sie trotz aller Hindernisse mit ihren Fischereischiffen sich auf den Fangplätzen der Meere behaupten.




SOLEAAuf dem Forschungsschiff „Solea“

Das Rostocker Forschungsschiff „Solea“ befindet sich gegenwärtig auf einer Forschungsreise an der dänischen Küste. Sie lag am 11.10.2014 in Warnemünde am Passagierkai und tauschte das wissenschaftliche Personal.

Da meine Tochter im Thünen-Institut für Ostseefischerei arbeitet und an den Seereisen teilnimmt, hatte ich das Glück, sie mit an Bord zu begleiten. Das rund 43 m lange und 10 m breite, mit einem Tiefgang von 3,80 m große Schiff machte auf mich einen sehr guten Eindruck und ließ sofort das Verlangen nach einer Reise in der Fischerei aufkommen. Doch ich musste damit zufrieden sein, dass ich mir das Schiff ansehen durfte. Auch hier bestätigte sich der gute Eindruck. Durch den I. Steuermann und danach durch den Kapitän bekam ich einige Informationen zum Tätigkeitsbereich der „Solea“. Ich schaute mir natürlich die Brücke und die Räume im Inneren des Schiffes an. Gegenwärtig machen sie an der dänischen Küste hydroakustische Aufnahmen und Probehols auf festgestellte Fischkonzentrationen. Der Fang wird dann unter Deck exakt untersucht und es werden Rückschlüsse auf die angetroffenen Bestände getroffen.


Ich wünsche dem Kapitän und seiner Besatzung und den Wissenschaftlern viel Erfolg für ihre Arbeit.

Günther Kröger
17.10.2014





 

Wusstet ihr eigentlich?

Mit den ersten Logger 1950 kamen auch die ersten 30 Kapitäne aus der BRD aus Kiel, Cuxhaven und Bremerhaven und anderen Fischereistandorten. Ich habe nachgeforscht, wo sie zuvor gefahren sind. Folgendes habe ich erfahren:

Kapitän Bruno Hennig fuhr bei der Hochseefischerei Kiel den Fischdampfer „Eckenförde".
Ladekapazität: 3300 Korb - PS: 600

Kapitän Richard Relle fuhr ebenfalls bei der Hochseefischerei Kiel den Fischdampfer „Schleswig"
Ladekapazität: 5000 Korb - PS: 800

Kapitän Eduard Bednarzek
fuhr auch bei der Hochseefischerei Kiel den Fischdampfer „Flensburg"
Ladekapazität: 5000 Korb - PS: 800

Kapitän Alexander Schild fuhr auf dem Fischdampfer „Wega"


Tag der Hochseefischer


Nicht nur wir in Rostock und Sassnitz hatten einen Tag der Hochseefischer.

Die Kapitäne Hans Crueger und Charly Behrensen aus Cuxhaven erzählten mir, dass auch sie in den 50er Jahren einen Tag der Hochseefischer feierten. Kapitän Charly Behrensen fuhr damals auf dem Seitentrawler „Stuttgart" als sie Besuch vom Bundespräsidenten Lübke bekamen. Und auch sie bemalten aus Zeitnot nur eine Seite ihres Schiffes.
Doch wegen Sturm und der Strömung mussten sie mit der verkehrten Seite anlegen. Unsere Schiffe lagen damals beim Besuch von Walter Ulbricht richtig, aber der Verarbeiter wurde gelöscht und man konnte nun das bemooste Unterschiff sehen. Damals nahmen Fangleiter und Inspektoren davor Aufstellung und ich glaube der Staatsratsvorsitzende hat auch nichts davon wahrgenommen.


Kapitänstreffen in Cuxhaven 2014

KapitaenstreffenVon den Organisatoren des Cuxhavener Kapitänstreffens
Kapitän Charly Behrensen und Kapitän Klaus Gerber

wurde ich gebeten, alle Kapitänskollegen darüber zu informieren, dass in diesem Jahr (2014) das Kapitänstreffen in Cuxhaven nicht stattfindet.
Die Ursachen liegen in der geringen möglichen Beteiligung. Die Anzahl der Kapitänskollegen hat sich im letzten Jahr leider stark verringert und deshalb wird von einem Treffen abgesehen.
Weitere Treffen in der bisherigen Form werden nicht mehr stattfinden. Nach neuen Formen der Kapitänsbegegnungen wird noch gesucht. Wir bedauern diese Entwicklung, wir werden alle, alle älter und bitten um Verständnis.
Alle stattgefundenen Treffen waren für uns alle immer ein beeindruckendes Erlebnis.

Mit den besten Grüßen
Günther Kröger






 


 

Auf den Wellen

Unser Kapitän Rolf Holzapfel - Vernissage zur Ausstellung seiner maritimen Malerei.

Es war für mich letzten Montag ein ganz besonderes Erlebnis. Es weckte Erinnerungen an gemeinsame Arbeitstage, aber auch an gemeinsame Erlebnisse in der Fischerei auf unseren Schiffen. Irgendwie wurde mir warm ums Herz, als ich die Bilder von meinem ehemaligen Kollegen Rolf Holzapfel an schaute. Sie waren für mich beeindruckend und zeigten die Liebe für die See, die Fischerei und für seine Heimatstadt Rostock.

Wir fuhren gemeinsam auf dem Trawler „Eisenach". Er als I. Steuermann, ich als III. Steuermann. Wir fuhren gemeinsam auf dem Transport- und Verarbeitungsschiff „Martin Andersen Nexö" und arbeiteten danach jahrelang beide als Fangleiter an Land für die Flotte.

Ich kannte seine Basteleien und den Bau von Schiffen aus der Zeit auf der Nexö. Doch seine Malereien waren mir unbekannt. Dort auf der Vernissage erzählte er von den Kapitänsbildern, eine alte Tradition der Segelschiffkapitäne, die sich ihr Schiff malen ließen. Er meinte, wenn meine Kollegen fragten, kannst du nicht mal auch mein Schiff, meinen Trawler malen, dann habe ich den Wunsch erfüllt.

Nun werden sich Patienten der Leipziger Uniklinik an den Bildern erfreuen, vielleicht fördern sie das Gesundwerden. Ich wünsche meinem Kollegen Rolf Holzapfel alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit.

Vielleicht bekommen wir dann noch einige Bilder mehr zu sehen. Ich frage mich nun, wer von unseren Kapitänen und wer von den Hochseefischern kann uns noch mit Traditionen überraschen, die in der Seefahrt nicht selten waren.

Günther Kröger

 

 


 

Maritime Literatur (208 Bücher) und maritime Fachliteratur (138 Bücher), die sich in meinem Besitz befindet, können Sie einsehen unter Literaturübersicht.

Günther Kröger


Mitteilung an meine Leser.

Ich erhalte gegenwärte pro Tag ca. 30 bis 50 Eintragungen, manchmal sogar noch mehr, in mein Gästebuch. Fast alle sind aus dem Ausland. Sie beziehen sich wohl auf meine HP, sind aber mit Werbung für die unterschiedlichsten Firmen verbunden. Ich habe sie demzufölge auch sofort gelöscht.

Es ist aber durchaus möglich, dass ich dabei auch seriöse Eintragungen mit löschte. Ich bitte um Entschuldigung.

Gegenwärtig haben wir keine Lösung für dieses Problem gefunden.

Günther Kröger

 


 

Bericht Nr.: 1


Seenotfall „Georg Büchner" ehem. Ausbildungsschiff der DSR Ehemaliges Ausbildungsschiff der DSR „Georg Büchner" ist gesunken.

Am Dienstag wurde das Schiff aus dem Rostocker Stadthafen geschleppt. Ziel war Klaipeda/Litauen. Hier sollte das Schiff abgewrackt werden.Gestern, am 30.05.2013 um 20:25 sank es nördlich in Höhe von Danzig. Die Ursachen des Seeunfalls sind noch nicht bekannt. Menschen sollen nicht zu Schaden gekommen sein. Die Stadt Rostock hat wohl ausgesagt, dass das Schiff seetüchtig war.

Ein unrühmliches Ende für die „Georg BÜchner" - unrühmlich für die Stadt Rostock.

Ich muss noch einmal hier dokumentieren, die Stadtväter Rostocks haben kein Verhältnis zu ihrer maritimen Vergangenheit. Es wäre aber doch für unsere Hafenstadt so wichtig, ihre wenigen vorhandenen maritimen Möglichkeiten für die Touristik zu nutzen.

Weitere Informationen zum Untergang des Schiffes folgen.

Günther Kröger


 

Bericht Nr.: 2

Seenotfall „Georg Büchner"

Aus der Presse ist zu entnehmen, dass dass das ehemalige Ausbildungsschiff der ehem. DSR und Hotelschiff „Georg Büchner" am 28.05.2013 mit Schlepperhilfe den Stadthafen Rostock verließ. Der polnische Schlepper „Ajaks" hatte die Verholung nach dem Hafen Klaipeda in Litauen übernommen. In Klaipeda sollte die „Georg Büchner" am Freitag, den 31.05.2013 einlaufen und danach verschrottet werden.

Das nicht manövrierfähige Schiff wurde durch den Insolvenzverwalter verkauft. Käufer war nach Aussagen des Insolvenzverwalters die „Argent Venture Limited" von den Seychellen. Eine Verwendung als Museumsschiff war der Stadt Rostock aus Kostengründen nicht möglich. Alle Versuche dieses historische Schiff in Rostock zu halten, waren gescheitert.

Nach Aussagen des Rostocker Hafenkapitäns befand sich die „Georg Büchner" in einem seetüchtigen Zustand, als es Rostock verließ. Diese Aussage wird vom Manager der Bugsierreederei- und Bergungsgesellschaft Bugsier in Rostock, Horst Günther Tolzien unterstützt. Einesw seiner Schlepper hatte die „Georg Büchner mit auf die Ostsee geschleppt. Er sagte, die „Büchner sei absolut schwimmfähig gewesen. Sie war auch vor der Überführung von Experten untersucht worden.

Deshalb ist die entstandene Schlagseite und das Sinken unerklärlich. Nach Aussagen der Behörden soll das Schiff am Donnerstag (30.05.2013) um 20.25 Uhr gesunken sein. Es liegt auf der ungefähren Position 54° 55' N und 18° 31' E, auf der Höhe etwas nördlich von Danzig auf ca 35 m Wassertiefe. Der polnische Schlepper „Ajaks" hatte die Schleppverbindung eine halbe Stunde zuvor gekappt, als das Schiff mit etwa 45° Schlagseite nicht mehr zu beherrschen war.

Der Schlepperkapitän hatte zuvor eine Reihe von Manövern durchgeführt. Sie sind in einer kleinen Ansicht zu sehen. Warum er diese Manöver vornahm, kann zu Zeit noch nicht gesagt werden. Aus der Ostsee - Zeitung ist zu entnehmen, dass das Interportal Schiffe und Kreuzfahrten. de spekulierte, dass bei den verschiedenen Kursmanövern der Schlepperkapitän versuchte internationale Gewässer zu erreichen. Dafür spräche, dass der Schleppzug viel zu nah an der polnischen Küste und außerhalb der eigentlichen Wasserstraße war. Der Seenotfall soll von polnischen Behörden geprüft werden. Die Ostsee - Zeitung schrieb, dass nach Worten eines Sprechers Traditionsschifffahrt aussagte, dass das Schiff aufgegeben werden musste. Es sei versichert gewesen und das Risoko der Überführung hätte beim Käufer gelegen.

Die Stadt Rostock wird aus dem Verkauf ca. 400.000 € erhalten. Der Käufer wird durch den Untergang des Schiffes vermutlich noch ein gutes Geschäft machen. Beim Untergang der „Georg Büchner war das Wetter gut. Menschen waren nicht auf dem Schiff, es kam niemand zu Schaden. Der Seeunfall muss von den polnischen Behörden untersucht werden, da die Unfallstelle in polnischen Gewässern liegt.

Der Untergang dieses für uns aus historischer Sicht wertvollen Schiffes ist bedauerlich. Wir sind doch alle etwas erschüttert, anfangs über die geplante Verschrottung und nun über dieses eingetretene Schicksal des Schiffes.

Günther Kröger



Bericht Nr.: 3

Untergang des ehemaligen Ausbildungs- und Hotelschiffes �Georg Büchner" während der Überführungsfahrt nach Klaipeda.

Eigentlich gibt es keine neuen Erkenntnisse als die nüchterne Tatsache, dass es zu keiner Verschrottung gekommen ist. Die �Georg Büchner fand ihr Grab in 35 m Wassertiefe, abseits von der Wasserstrasse, nördlich der Höhe von Danzig. Nach dem langen Streit um das Museumsschiff hat die �Büchner" nun für eine gewisse Zeit ihre Ruhe.

Gegenwärtig haben kluge Leute das Reden. Sie reden von Versicherungsbetrug wie zu alten Zeiten bei Schiffsüber-führungen zum Aufliegen und zur Verschrottung. Stellen Fragen, war sie überhaupt seetüchtig? Wurde sie von Tauchern vor Erteilung der Genehmigung zur Überführung überprüft? Hat nicht jemand schon in Rostock ein Seeventiel geöffnet. Oder sprangen Nieten heraus, löste sich eine Platte und das Schiff lief voll Wasser. Vollgelaufen muss es sein, denn wieso sollte sie sonst sinken. Fraglich sind auch die Schleppmanöver des Schleppers, wenn das Schiff vor dem Untergang diese Schlagseite hatte. Hat man die Schlagseite nicht schon früher wahrgenommen und sich auf dem Schlepper gefragt, was ist dort los an Bord?

Ich denke das polnische Seegericht wird all diese Fragen sachlich prüfen. Wir sollten also mit unserer Meinung zurückhaltend sein.

Sollten nicht spekulieren, obwohl es die Menschen in so einem Fall gerne tun. Wir müssen noch warten, um die wahren Ursachen zu erfahren.

 

Günther Kröger

 

Von: Thomas Dietrich [mailto:di.ri@kielnet.net]
Gesendet: Freitag, 31. Mai 2013 12:42
An: Andreas Ludolph; Andreas Winkler; Axel Ladwig; Ronald Prey; W.Leno; Frank Gülzow; hubert.kluehe@web.de
Cc: dirk pfitzmann; Günther Kröger; Hannes Höppner; horstbelanda@t-online.de; Olaf Köppen; Torsten Fehse; Verein
Betreff: Fwd: Georg Büchner gesunken

moin gemeinde

die unten folgende nachricht habe ich grade bekommen. schade drum. maritime tradition hat in rostock offensichtlich tatsächlich keinen stellenwert.

gruss thomas

Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: dietrich@laeisz.de
Datum: 31. Mai 2013 10:32:18 MESZ
An: dietrich-rostock@t-online.de, di.ri@kielnet.net, "Jens Kochanow" <kochanow@htw-dresden.de>, fra_thiel@web.de, hoeppnerclan@gmx.de
Betreff: Georg Büchner gesunken

von der OZ Website
Gruss,
Frank

„Büchner“ in der Ostee gesunken
Nach der Havarie auf hoher See ist der Schlepper, der den
Traditionsfrachter von Rostock nach Litauen bugsieren sollte, überraschend
in Danzig eingelaufen.
31.05.2013 09:56 Uhr

(Embedded image moved to file: pic24626.jpg)Abgedreht: Nach der Havarie auf
der Ostsee nimmt die „Ajaks“, die die „Georg Büchner“ schleppt, Kurs auf
Danzig.

Abgedreht: Nach der Havarie auf der Ostsee nimmt die „Ajaks“, die die
„Georg Büchner“ schleppt, Kurs auf Danzig.

© OZ-Leserreporter

Rostock. Die „Georg Büchner“ ist bei der Überführung von Rostock nach
Klaipeda (Litauen) in der Ostsee vor dem polnischen Danzig gesunken. Das
bestätigten die Behörden in Polen am Freitagmorgen in einer offiziellen
Mitteilung.

Zuvor hatten verschiedene Quellen, darunter das Portal „Marinetraffic“
berichtet, dass der polnische Schlepper „Ajaks“, der die „Büchner“ am Haken
hatte, am Donnerstagabend nach mehreren Manövern den Kurs Richtung Danzig
geändert habe. Dort war er am Freitagmorgen eingetroffen.

Die „Büchner“ sollte eigentlich am Freitag ihr Ziel Klaipeda erreichen.
Dort drohte dem traditionreichen Frachter, der unter anderem
Ausbildungsschiff der Deutschen Seereederei und schwimmendes Hotel im
Einsatz war, die Verschrottung.


Bericht Nr.: 4

Lesen Sie dazu auch den Bericht aus Spiegel-Online


 

Bericht Nr.: 5

Ostseezeitung 15.07.2013 (übergeben von Hans Peter Hoffmann)

 


Bericht Nr.: 6

Ostseezeitung 17.07.2013 (übergeben von Hans Peter Hoffmann)


 

Bericht Nr.: 7

Litauische Firma ist Eigentümer der "Büchner" | NDR.de - Regional


 

 

Soeben erhielt ich eine mail von Thomas Dietrich (Lotse) zur „Georg Büchner". Endlich mal was Beruhigendes und Erfreuliches.

Lesen Sie dazu auch den Artikel aus dem Warnow-Kurier vom 26.01.2013

Die Erinnerung an die Vergangenheit ist immer ein Blick nach vorne.

Die Rostocker Stadtväter wissen nicht, was sie tun! Wieder wird ein Schiff, die „Georg Büchner", welches an die maritimen Traditionen der Hansestadt Rostock erinnerte, verschrottet. Unklar ist ebenfalls, was aus dem Eisbrecher „Stephan Janzen"wird. Das sind wertvolle historische Güter der Stadt Rostock.

Wir Hochseefischer sind froh, dass einer unserer letzten Seitentrawler, die „Gera" in Bremerhaven liegt. Wäre es nicht damals wichtiger und richtig gewesen, dieses Fischereischiff hier in Rostock zu behalten? Wir bedauern die damalige Entscheidung, sind aber trotzdem froh, dass dort in Bremerhaven das Schiff erhalten wurde. Es ist dort schon längst ein Anziehungsmagnet Und unsere Rostocker Fischer sind gern gesehene Gäste dort an Bord.

Wie soll es aber in Rostock weitergehen? Entscheidungen sind längst überfällig.

Günther Kröger


 

 

Wenn Sie diese Beschreibung über Riesenkalmare lesen, dann könnten sie aus meinem Buch

„Fantasie oder Wirklichkeit" stammen.

In meiner Geschichte: „Riesenkraken attackieren die Besatzung eines norwegischen Fischkutters" wird die Aggressivität dieser Meerestiere geschildert. Nur mit großer Mühe können sich die Fischer den Angriffen der Riesenkraken erwehren. Ich denke heute, es ist bestimmt viel Wahres an dieser Geschichte.
An dem Wissen über diese geheimnisvollen Meerestiere, wie ich sie beschrieben habe, hat sich noch nicht viel geändert. Sie bleiben geheimnisvoll.

 


 

Im Menü: Fanggebiete

Neues Material zu den Fanggebieten im NO und NW - Atlantik wurden erarbeitet und können eingesehen werden. Spezialkarten von Kapitänen zu einzelnen Fangplätzen können ebenfalls eingesehen werden.

Im Menü: Fischereischiffe
Neue Bilder zu den einzelnen Schiffstypen sind vorhanden

Neu im Menü: Fischerei heute

Hier finden sie Information über die Fischerei in der heutigen Zeit

z.B. Infos vom Deutschen Fischereitag im Aug. 2012 in Papenburg


In Bearbeitung Schiffspositionen der Rostocker Fischereiflotte.

Die ersten Schiffspositionen der Rostocker Fischereiflotte finden Sie unter

Betriebsgeschichte/Berichte/Standpunkte in der Zeitleiste. Ich halte es für angebracht, sie hier zu platzieren. Die Zusammenhänge mit bestimmten geschichtlichen Ereignissen können dadurch deutlicher gemacht werden.

In meinem Archiv sind leider nicht alle Hochseefischerzeitungen über alle Jahre vorhanden. Die Jahrgänge von 1950 bis 1962 geben keine Auskünfte über Schiffspositionen. Erst ab August 1963 wurden in unserer Betriebszeitung Schiffspositionen veröffentlicht. (lt.Aussage Dr. Roland Fließ) Nun liegt mir eine Übersicht von Dr. Roland Fließ vor. Nach Durchsicht werde ich hier die uns fehlenden Meldungen aufführen. Wer noch alte Hochseefischer in seinem Besitz hat, könnte mir dann die dort abgedruckten Positionsmeldungen bereitstellen. Es wäre doch was Schönes und Interessantes, wenn Hochseefischer hier Nachschlagen könnten, wann sie mit welchem Schiff, wo waren.

Würde mich freuen über eure Mitarbeit

Günther Kröger

Untergang der "München" vor Westgrönland 1963




Hochseefischer in der DDR

Für viele war es ein Traum, aber nur wenige durften diesen Traum auch leben.
Das Fischkombinat Rostock und Sassnitz sowie alle Küstenfischer an der Ostseeküste, mussten nach der Wende große Veränderungen in diesem Bereich hinnehmen.
Das Rostocker Fischkombinat, wurde bis auf ganz wenige Fahrzeuge vollkommen abgewickelt und die Seeleute wie Hafenarbeiter entlassen.
Viele mussten sich eine neue Existenz aufbauen,dabei blieb es nicht aus das es die Hochseefischer in alle Himmelsrichtungen verschlagen hat.
Das gilt auch für den Bereich Bayern, attraktiv dabei waren die Schiffe der Binnenschifffahrt.
Auf dem Main aber auch auf dem Rhein gab es viele Angebote,für unsere Seeleute.so kam es das in der Binnenschifffahrt Gesamtdeutschlands viele der ehemaligen Fischer der DDR unterwegs sind.
Viele dieser Seeleute kannten sich gut, haben aber durch diese Veränderungen den Bezug zu ihren alten Kollegen verloren.Wir möchten gerne helfen das diese Fischer sich wiederfinden.
Überall wurden sogenannte Stammtische gegründet, ob in Mecklenburg oder Thüringen aber auch in Sachsen.
Nun haben wir Hochseefischer die in Bayern wohnen uns zur Aufgabe gemacht auch hier einen Stammtisch aufzumachen.
Da auch viele Hochseefischer nach Bayern gezogen sind, rufen wir hiermit auf , meldet euch oder schaut auf die HP von Hans Kühn.

E-mail hansmanny@yahoo.de oder www.hochseefischerhans.com

Ich bin dabei Jörg Sauer/jokkel58@web.de also meldet euch.
Gruß jokkel







Letztes Update: 23.07.2017, 18:21 Uhr
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