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Arbeitskreis


60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Fischerei heute

Ostseequoten 2107

EU-Gesamtfang Deutsche Quote Änderung
2016/2017
2017 2018
Hering westl. Ostsee
(Gebiete 22-24)
28.401 t 15.670 t 14.496 t + 8 %
Hering mittl. Ostsee
Gebiete 25-27, 28,2 29 und 32
191.129 t 1.115 t 1.035 t + 8 %
Dorsch westl. Ostsee
Gebiete 22-24
5.597 t 1.194 t 2.715 t - 56 %
Dorsch östl. Ostsee
Gebiete 25-32
30.857 t 2.820 t 3.760 t - 25 %
Scholle 7.862 t 626 t 321 t + 95 %
Sprotte 260.993 t 16.310 t 12.644 t + 29 %
Lachs
Gebiete 22-31
(Stückzahl)
95.928 2.212 2.212 +/- 0 %


Daraus leiten sich für die EO in M-V folgende Quotenanteile ab:



M_V
2016
M-V
2017
Differenz
Hering westl. Ostsee 6.256 t 6.756 t + 8 %
Dorsch westl.Ostsee 664,4 t 292,2 t - 56 %
Dorsch östl. Ostsee 343,9 t 264,8 t - 25 %


 

Quoten 2017

Deutsche- und EU Quoten 2017 - Nordseebestände und Makrele

BestandDeutsche
Quote
EU-QuoteVeränderungen
2016/2017

Hering51.066 t288.765 t-7 %
Scholle 7.067 t122.494 t0 %
Seelachs10.447 t47.888 t+53 %
Kabeljau4.222 t32.553 t+17 %
Schellfisch1.225 t26.405 t-45 %
Makrele25.928 t407.517 t+14 %
Aus dem Fischerblatt 12/2016

Entsprechend der Pressemitteilung des Verbandes der Deutschen Kutter- und Küstenfischer e.V. vom 14.12.2016 ist die deutsche Fischerei mit den von den Fischereiministern (EU) beschlossene Quote 2017 zufrieden. Die Gesamtfangmengen 2017 (TAC) gehen aus der obigen Tabelle hervor. Die nachhaltige Bewirtschaftung führte zur Erhöhung der Quote bei einigen Fischarten. Bei Nordsee-Hering und Schellfisch wurden die Entnahmen auf Grund wissenschaftlicher Empfehlungen reduziert. Diese Maßnahme gehört zur Realität bei natürlich fluktuierenden Beständen.
Erfolge haben sich durch das Bemühen der letzten Jahre um eine nachhaltige Fischerei eingestellt. Dies zeigt die Entwicklung der Scholle. Dieser Weg wird fortgesetzt, die Entnahme wird auch weiterhin nicht erhöht. Auch beim Nordsee-Kabeljau ist eine positive Entwicklung eingetreten. Zufrieden war man mit der Entwicklung des Seelachses in diesem Gebiet. Durch die Nachhaltigkeitszertifizierung und die nachhaltige Fischerei konnte die Quote bedeutend erhöht werden. Auch die Entwicklung des Makrelenbestandes ist erfreulich. Die Quote konnte um 14 % erhöht werden.
Bei der Quotenfestlegung werden die Verhandlungsergebnisse mit Norwegen berücksichtigt und Fangmengen für andere Bestände festgelegt, die nicht mit Norwegen gemeinsam bewirtschaftet werden.
Der Bundesminister für Fischerei erklärte: .....“Deshalb gilt es jetzt, unserer gemeinsames Ziel, spätestens 2020 alle Bestände nachhaltig zu bewirtschaften, fest im Blick zu behalten. Diese Politik ist der beste Garant für eine positive Zukunftsperspektive unserer Fischerei. In der Fischereipolitik bleiben wir auf Nachhaltigkeitskurs.“








Letztes Update: 13.01.2017, 13:29 Uhr
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