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Arbeitskreis


60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Buchlesungen

Buchlesung am 25.10.2010 in Stralsund im Nautineum.

Mit meiner Lesung im Nautineum in Stralsund habe ich mein Versprechen eingelöst, hier aus meinen Büchern zu lesen. Empfangen wurde ich von Herrn Handorf einem ehemaligen Hochseefischer. Er fuhr sowohl bei uns in Rostock, als auch in Sassnitz als Steuermann. Herr Handorf ließ es sich nicht nehmen, mir das Nautineum zu erklären und mich durch die Ausstellung zu führen. Ich war echt beeindruckt von der Ausstellung. Fischereinetze, ein Fischereischuppen im fast Orginalzustand, alte Fischerboote, Zeesboote, alte Motoren von den Kuttern und draußen dann die fast orginalgetreuen Reusen. Mit einem kräftigen Schwung setzte Herr Handorf einen alten Glühkopfmotor in Gang. Bei mir zog etwas Wehmut ein und ich sah vor meinen Augen in der Anfangszeit, die Sassnitzer Küstenfischer, die Fischer am Strand von Wustrow und die Warnowfischer, wenn sie mit einem Riemen das alte Boot vorwärts trieben, zu den in der Warnow stehenden Reusen.

Ich dachte an unseren Betrieb in Rostock und an alte Erinnerungen aus unserer Hochseefischerei. Was haben wir dort noch? Ein Stück Traditionskabinett, die Warnowkai und den alten Fischereihafen. Die Salzerei und die Fischhalle. Ja, unsere Gedenkstätte und den fürchterlich gealterten Hochseefischer, versteckt am Weg. Von den Herren, die zuletzt das Ruder in der Hand hatten, wurde an die Geschichtsbewahrung nicht gedacht. Die Gera wurde verkauft und ist nun Anziehungspunkt in Bremerhaven.

Vielleicht bleibt ein Trost, dass zur Geschichtsbewahrung viel gutes Material zusammen getragen wurde und dann gibt es da noch uns Autoren, die versuchen etwas für die Geschichtsbewahrung mit ihren Büchern zu tun. Und natürlich viele Hochseefischer selbst. Auf und mit ihren Stammtischen im ganzen Lande tragen sie mit dazu bei, das unser Leben in der Hochseefischerei nicht vergessen wird. Auch die vielen unterschiedlichen Treffen der alten Besatzungen, der Schulklassen, der Kapitäne dürfen wir dabei nicht vergessen. Sie sind wichtige Faktoren zur Geschichtsbewahrung.

Doch wo bleibt unsere Heimatstadt Rostock? Haben die Herren eigentlich kein schlechtes Gewissen, weil sie keinen vernünftigen Entschluß fassen können? Warum startet man nicht eine Aktion zur Verlegung des Traditionsschiffes und den Ausbau als Museumsschiff für alle alten Schiffsbranchen? Es würden sich sicherlich Sponsoren finden oder es würde sicherlich auch genügend Spender geben, um endlich was vernünftiges auf die Beine zu stellen. Mit mir einer Meinung ist Horst Seffner. Wie er die Situation sieht, beschreibt er in den Fischereinachrichten 23/10.

Ich habe bei meiner Lesung auch im Vorspann dieses Thema angeschnitten und werde es auch weiter tun.

Bei meinen Zuhören bin ich, ich denke es, ganz gut angekommen. Ich las und erzählte aus dem Buch "Auf Loggern, Trawlern und Fabrikschiffen in der Rostocker Hochseefischerei" und aus dem Buch "Hochseefischer, Menschen ganz besonderer Art". Wir kramten zusammen in alten Erinnerungen. Gefreut habe ich mich, auch alte Kollegen, unter anderen Hans Funk und Frau Suzcik wieder zu sehen.

Zufrieden bin ich wieder nach Hause zurück gekehrt.

Ich bedanke mich beim Meeresmuseum, bei Herrn Dr. Förster, Herrn Handorf und Frau Hellmeier. Ich komme gerne wieder.

Günther Kröger


 

 

Buchlesung am 15.10.2010 in Gingst auf Rügen

Auf Einladung des BUCHLADENS habe ich hier am 15.10. in der "Alten Post" gelesen. Frau Petra Dittrich, die Inhaberin vom "BUCHLADEN" begrüßte und empfing mich sehr freundlich. DER BUCHLADEN - ein schmuckes Geschäft am Markt, mit einem breiten Angebot hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich glaube hier könnte ich lange verweilen und in den Büchern kramen. Ich dachte bei mir, als ich die heimische Atmosphäre wahrnahm, mit der die Kunden bedient wurden, ohne den Kauf eines Buches, geht hier niemand hinaus. So war es auch bei mir, auch ich kaufte mir zwei Bücher. Sogar ein kleiner Likör gehörte hier zum Angebot. Es lohnt sich hier einzuschauen und einen kleinen Plausch mit Frau Dittrich zu führen.

Am Abend zur Lesung in der "Alten Post", einem Weinlokal wurde ich von einem alten Seemann begrüßt, der sich hier niedergelassen hat. Natürlich war die Weinstube voll und ich denke es war ein angenehmer maritimer Abend.

Vor geschlagen habe ich ihnen, doch einen Stammtisch der Fahrensleute ins Leben zu rufen. Genügend alte Seebären gibt es ja genug auf der Insel. Mal sehen ob es was wird und wer die Initiative übernimmt. Falls Seeleute von der Insel Rügen hier reinschauen, würde ich für den Stammtisch schon Unterstützung geben.

Ich bedanke mich noch einmal beim Wirt und vor allem bei Frau Petra Diettrich.

Günther Kröger


 

 

 

 

 

Buchlesung am 04.08.2009 im Stadthafen Sassnitz.

Während meines Urlaubs war ich am 04.08. im Fischerei- und Hafen­museum (mit dem Museums­schiff) in Sassnitz zur Lesung aus meinem Buch „In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hoch­see­fischerei“.

Nach langen Jahren war ich zum ersten Mal wieder nach der Wende in Sassnitz.

Wenn ich ehrlich bin, fehlten mir die Fischerei­fahrzeuge und das rege Treiben in einem Fischerei­hafen. Nur wenige Fischerei­kutter lagen noch an der einen Pier und auch im hinteren Teil lagen kleinere Fischerei­schiffe. Meine Frau musste mich zurückhalten, denn ich wollte, wie ich es aus früheren Jahren gewohnt war, in das Kopfgebäude, wo früher die Fangdirektion und die Fangleitungen ihren Sitz hatten. Sonst herrschte das Treiben mit den Touristen im Sassnitzer Stadthafen, wie es ja auch richtig und wirtschaftlich notwendig ist.

Als ich sehr freundlich im Museum von Herrn Wöllner und Herrn Pfaffe empfangen wurde, hatte ich zuvor noch einen Blick in Richtung zum Fährhafen geworfen und hier ein an der Kai liegendes U-Boot entdeckt. Man hatte mir schon von diesem Museums U-Boot erzählt und ich hatte mich darüber gewundert. Alle Achtung, die Sassnitzer Fischerkollegen haben ein wunderschönes Museum und der Stadthafen hat einiges zu bieten. Man sah, es ist mit viel Liebe und Aufmerksamkeit errichtet worden und hier wurden auch die meisten Ausstellungsstücke aus dem Traditionskabinett übernommen. Vervollständigt wird es von dem 26 m Kutter als Museumsschiff. Es kann sich sehen lassen und ich glaube, es ist auch ein besonderes Anziehungsobjekt im Stadthafen. Wenn ich so überlege, dann haben wir Rostocker Nachholebedarf. Doch die Geschichte unseres Museums kennen wir ja alle und jeder weiß, dass wir daran fleißig arbeiten. Fischerei-und Hafenmuseum, mit dem Kutter und dazu das Museums U-Boot, die Stadt hat was für den Sassnitzer Stadthafen getan und ich konnte mich überzeugen, dass diese Attraktionen dankend angenommen wurden.

Der kleine Vorlesungssaal war voll. Ich freute mich ehemalige Kollegen wieder zu sehen. Doch auch maritim, interessierte Freunde waren gekommen, um zu hören, was ich geschrieben hatte. Ich denke es ist angekommen, dass auch die Sassnitzer Kutterbesatzungen und die Frosttrawlerkollektive sich in meinem Buch wieder finden und ihre Leistungen gewürdigt wurden. Ich möchte ja erreichen, dass man in der heutigen Zeit die Rostocker und Sassnitzer Hochseefischerei nicht vergisst. Als ich zu meinem neuen, vermutlich im Herbst erscheinenden neuen Hochseefischerbuch kam, gab es spitze Ohren. Der dort enthaltene Disput zwischen einem Kapitän und einem Parteifunktionär, die beide auch an der Lesung teilnahmen, machte alle aufmerksam und sicherlich sind alle nun gespannt, was dort wirklich ausgesagt wird.

Ich war sehr zufrieden und habe mich riesig gefreut, dort gelesen zu haben.

Also, liebe Chefs des Museums, nochmals vielen Dank, ich war gerne bei Euch und komme auch wieder mit dem neuen Buch.

Bis bald Günther Kröger


Sassnitz Liegeplätze im Stadthafen

Sassnitz Stadthafen Blick von See

Sassnitzer Molenfeuer

Sassnitz Blick auf Mole und Hafen

 




Buchlesungen

04.08.2009 Sassnitz
Letztes Update: 01.01.1970, 01:00 Uhr
Günther Kröger - 2008