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Arbeitskreis


60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Ständige Ausstellung über die Rostocker Hochseefischerei Hochseefischerei 1950-1990i

Societät Rostock maritim e.V.
August-Bebel-Str. 1
18055 Rostock


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Leserbrief

Von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt hat die Bürgerschaft in seiner Sitzung am 29. Juni 2011 wichtige Beschlüsse zur Gestaltung der Museumslandschaft in Rostock gefasst.
Dem Museumskonzept wurde ohne große Debatte zugestimmt. Nun könnte man sich zur Qualität des Konzeptes streiten. Es bekennt sich aber eindeutig zu den vier Museumsschwerpunkten:
Entwicklung des Kulturhistorischen Museums als Museum für Kunst- und Kulturgeschichte
Entwicklung der Kunsthalle als Museum und Zentrum für moderne und zeitgenössische Kunst
Entwicklung des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum als Museum für maritime Geschichte, Technik und Meeresnutzung (Marineum)
Entwicklung des Heimatmuseum Warnemünde als volkskundliches und kulturgeschichtliches Museum für den Ort Warnemünde
Eventuelle Schwachstellen können immer noch mit der Umsetzung des Konzeptes beseitigt werden.


Streiten muss man sich aber über den Beschluss zur Standortentscheidung des Traditionsschiffes. Nachdem eine Vorlage des OB zur Verlegung des Traditionsschiffes in den Stadthafen nicht behandelt wurde hat die Bürgerschaft mit großer Mehrheit dem Antrag der FDP- Fraktion zugestimmt, den IGA-Park langfristig als kombinierten Standort für ein Maritimes Museum eingebettet in einen Landschafts- und Gartenpark zu entwickeln. Der OB schreibt zwar im Städtischen Anzeiger, lt. Beschluss ist das zu prüfen, aber die Tendenz scheint mir eindeutig und steht im Widerspruch zur Auffassung vieler Rostocker.


Ich weiß nicht, wann die Mitglieder der Bürgerschaft in ein Museum gehen. Wenn ich von mir und meinen Bekannten ausgehe: Im Urlaub und auf Städtereisen, um die Geschichte und Kultur der besuchten Region kennenzulernen und in der Heimatstadt, wenn ich Gäste habe, denen ich Rostock zeige, und zu Sonderausstellungen mit Themen, die mein Interesse wecken. Museen sprechen in erster Linie Besucher der Stadt an und wohin gehen Urlauber und Touristen? In die Innenstadt und die von dort fußläufig erreichbaren Gebiete (Stadthafen und Altstadt) und nach Warnemünde.


Daraus ergeben sich logisch die Standortfestlegungen:
Mit der Bürgerschaftsentscheidung, künftig das Gebäude August-Bebel-Str. 1 als Museum für Kunst- und Kulturgeschichte zu nutzen, wurde dem entsprochen. Es bietet sich an, mit einem Theaterneubau am Rosengarten diesen Standort weiter aufzuwerten. Zusammen mit der Hochschule für Musik und Theater wäre das ein für Rostocker und Touristen gut erreichbares (Bus, Straßenbahn, Parkhaus vorhanden) kulturelles Zentrum. Die Synergieeffekte bei der Zusammenarbeit dieser Einrichtungen liegen auf der Hand. Ein Busparkplatz für Theaterbesucher aus dem Rostocker Umland und für Touristen lässt sich schaffen und der Theaterneubau wird bestimmt billiger als im Stadthafen.


Das Gelände am Stadthafen sollte ausschließlich maritimen Zwecken vorbehalte bleiben: Das Marineum, die Hansesail und eine für Besucher ganzjährig geöffnete attraktive maritime Meile. Unter Marineum verstehe ich ein Museumsgebäude, das Traditionsschiff und andere schwimmende museale Einheiten sowie ein Freigelände für Exponate. Neben einer moderneren Gestaltung der Ausstellungen sollten Bedingungen geschaffen werden, das Schiff selbst mehr zu zeigen. Was will der Besucher aus dem Binnenland mindestens sehen: Die Brücke, den Maschinenraum und die Mutter die Kombüse und eine Kammer. Um die Anziehungskraft für Besucher zu erhöhen, ist unter Einbeziehung der im Stadthafen tätigen Geschäftsleuten eine maritime Bummelmeile mit Geschäften mit maritimen Angeboten, Gaststätten, Kinderspielplatz mit maritimen Elementen, Schaustellung von altem maritimen Handwerk mit Verkauf (Seilerei, Segelmacher, Fischräucherei und Verarbeitung) und anderen Attraktionen zu gestalten.Jährlicher Höhepunkt bleibt die Hansesail.


Der IGA-Park sollte nach dem Vorbild der „Volksparks“ in Schweden und anderen Ländern als Park für die Freizeitgestaltung und Erholung der Rostocker mit Spielplätzen, Liegewiesen und einem vielfältigem Angebot von Veranstaltungen, Gastronomie und anderen Einrichtungen (Wasserskifahren, Minigolf u.ä.) entwickelt werden. Ohne Eintrittsgeld und teure Parkgebühren! Einnahmen kommen aus den angebotenen Leistungen (Siehe „Karl`s Erdbeerhof) und Pachten für Gastronomie und Schausteller.

Günter Ubl, Rostock

 


 

Kapitän Petzold informiert:

Im Förderkreis haben wir auf der letzten Vorstandssitzung beschlossen, auf dem Traditionsschiff die Hochseefischerei als ständige Ausstellung aufzubauen. Der Platz ist zwar kleiner, aber es geht erstmal darum endgültig Fuß auf dem Traditionsschiff zu fassen. Das wollten wir auch am Ende unserer Ausstellung im vergangenen Jahr, was ja leider nicht geklappt hat.

Mit der Schließung des Volkstheaters aus brandschutztechnischen Gründen ist das Museumskonzept der Hansestadt weit nach hinten gerückt. Jetzt wollen die meißten einen Neubau. Auch die Halle 207 auf dem ehemaligem Neptunwerftgelände ist in der Diskussion. Die Stadthalle steht auch auf dem Plan. Die Stadt hat aber kein Geld und ist hoch verschuldet.

Die Bürgerschaft ist aus Prinzip und grundsätzlich gegen Entscheidungen des OB. Der Ob legt grundsätzlich gegen Beschlüsse der Bürgerschaft sein Vedo ein. Was dabei rauskommt, kannst Du Dir denken. Hier sieht es also nicht gut aus und nächstes Jahr ist OB-Wahl.

Also weitere aktuelle Neuigkeitengibt es nicht. Geh mal davon aus, dass mit dem Traditionsschiff für dieses und nächstes Jahr nichts passiert und das in dem Museum in der  August Bebel Straße nicht vor 2013 eine Baumaßnahme beginnt.

Es bleibt erstmal alles beim Alten. Wie heißt das mecklenburgische Sprichwort??

Jürgen Petzold

 


 

Liebe Freunde der Hochseefischerei und des Fischereifunks

Anfang Dezember 2010 konnte ich gemeinsam mit Gundolf Scholz und Rainhard Gropp unser ehemaliges TVS „Stubbnitz“ besuchen. Wir wurden von Herrn Urs Blaser , Geschäftsführer des Vereins „Stubbnitz“ , durch das Schiff geführt . Uns interessierte vor allem der Funkraum. Zum Schluss des Rundganges bot er uns an ,den Funkraum auszubauen. Bedingung sei natürlich, dass wir einen Ort finden, wo die Geräte und das Zubehör wie Messgeräte, Spezialwerkzeuge, noch vorhandene Ersatztele, sowie Dienstbehelfe Belege und sonstige Dokumente der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden können. Da es sich bei diesem Schiff um ein Gleichstromschiff handelt, gibt es gleich nebenan einen Umformerraum mit diversen Umformern, die für die weitere Nutzung außerhalb des Schiffes nicht mehr notwendig sind, jedoch für noch verbleibende Geräte an Bord verfügbar sein müssen .

Wir zeigten sofort Interesse. Herr Jochen Pfeiffer, Vorsitzender des Vereins „Rostocker Societät maritim e. V“ erklärte sich bereit, den Raum zur Verfügung zu stellen. Von 2011 bis einschließlich 2012 soll die Lage noch unverändert bleiben. Danach ist erst mit einem Umbau zu rechnen und einer damit verbundenen Umnutzung als Historisches Museum.

Ich habe mich sofort wegen der Realisierung ab 2011 mit folgenden Kollegen beraten und deren Zustimmung zum Mitmachen erhalten:

Gundolf Scholz, Rainhard Gropp, Horst Ewert, Horst Niendorf ,Hugo Glanz, Klaus-Dieter Schmidt. Wir waren uns einig. Das Wichtigste ist jetzt, die Geräte für die Rostocker Öffentlichkeit zu sichern, auch wenn es erst nur vorübergehend ist. Wenn die Sonderausstellung zur Rostocker Hochseefischerei mit 55 Tafeln und vielen Modellen allein vom 24.04.2010 bis zum 04.07 2010 ca 6000 Besucher auf dem Traditionsschiff erbracht haben, kann man sich sicher sein, dass es in 2 Jahren mehr sein werden. Inzwischen kommen viele Anrufe aus dem Süden, von Kollegen, die bei uns in der Hochseefischerei gefahren sind und sich teilweise in Stammtischen zusammen geschlossen haben. Manche finden uns im Internet. Ich denke, die Arbeit von unserem Freund Horst Seffner trägt langsam Früchte.

Nochmals herzlichen Dank für seine 50. Hochseefischernachricht. In diesem Jahr war es die Nr. 26 vom 23.11.2010. Weiter so, kann ich nur sagen.

Im weiteren habe ich mich an das Amt für Denkmalpflege gewandt, um zu erfahren, welche offiziellen Schritte notwendig sind, um die Umsetzung die Funkraumes zu ermöglichen. Es gab keine grundsätzliche Ablehnung. Natürlich mussten noch Rücksprachen zwischen dem Amt seitens Herrn Writschan und Herrn Urs Blaser vorgenommen werden. Das Ergebnis habe ich als Anlage beigefügt.

Unabhängig von diesem Schreiben werde ich weiter machen. Was haben wir bis jetzt erreicht?

•  Es stehen uns der Vorraum zum Vortragsraum ( Raum 1 ) ab Januar 2010 zur Ergänzung unserer Dauerausstellung für 2 Jahre zur Verfügung. Z.Z. belegt die Taucheraussstellung bis Jahresende 2010 den Raum.

•  Hans Richter hat sich bereit erklärt. an der Erweiterung der Dauerausstellung mit einigen seiner Bildern mit zu wirken.

•  Bis zur fertigen Konzipierung der Dauerausstellung steht uns ein Raum im Keller zur Sammlung und Aufbewahrung von Ausstellungsmaterialien zur Verfügung. Die Umlagerung der Anlagen vom Dänholm ist eingeleitet.

•  Wer kann noch folgende Dinge zur Verfügung stellen?

•  1. Magnetkompass 2. Chronometer

3. Funkpeiler 4. Steuerrad

5. Schiffstelefon

6. Kardanische Halterung für Petroleum- Notbeleuchtung

7. Div. Seekarten, möglichst mit Fangplatzbezeichnungen, z.B. Nordsee

8. Telegrammnachweise A

9. Schmuckblattvordruck

6. Folgende Kollegen beabsichtige ich noch zur Mitarbeit anzusprechen

Dr. Dieter Süllwold, betreffs Lichtwellenleiter

Peter Klemm, 1. Funkstellenleiter „Stubbnitz“ in Saßnitz

Hans Kaufmann, aktives Mitglied des AK Tradition der HSF

Dietmar Heinze, MDK-Verlag Berlin, Hersteller der Aufbauten des Hafenmodells

Werner Lemcke, Hersteller des Garnelentrawlermodells

Wolfgang Rehme, aktives Mitglied des AK Tradition der HSF

Weitere Mitglieder des AK Tradition der HSF sind jederzeit gern gesehen.

Generell erhoffe ich natürlich, dass Horst Seffner uns weiterhin mit seinem PC und seinen vielen Verbindungen zur Verfügung steht.

Seit der Jahresabschlussversammlung am 02.12.2010 bin ich Mitglied beim Verein FX-Intern mit der Nr. 402 . Leider wurde an diesem Tag auch das langjährige Mitglied, Peter Volk aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand abberufen. Bei der fälligen Neuwahl wurde der alte Vorstand wieder gewählt. Als neues Vorstandsmitglied wurde Horst Ewert gewählt

Nun bleibt mir nur noch übrig, euch allen ein frohes und vor allem gesundes Fest und zum Schluss noch einen guten Rutsch ins kommende Jahr zu wünschen.

Ich bin per Bahn vom 24.12. bis 26.12.2010 in Hannover, bei Sohn, Schwiegertochter und Enkel .

Mit freundlichen Grüßen

Horst Wolfram


 

 

 

Museumskonzept der Hansestadt Rostock

Unsere "Ständige Ausstellung Hochseefischerei 1950 - 1990" ist Bestandteil der Museumslandschaft der Hansestadt Rostock.

Wo werden die Rostocker und wir Inländer - wir Touristen die Ausstellung wiederfinden, wenn das ehemalige Schifffahrtsmuseum, ihr jetziges zu Hause, einer anderen Aufgabe in Zukunft dienen soll? Wo wird die Museumslandschaft Schifffahrt und Hochseefischerei in den nächsten Jahren besucht werden können?

Mit dieser und einer Vielzahl damit verbundener Aufgaben befaßt sich eine Beschlußvorlage des Oberbürgers der Hansestadt Rostock.Das Museumskonzept für die Hansestadt Rostock wurde am 08.09.09 auf der Ortsbeiratssitzung beraten.

Unser ehem. Kollege Horst Wofram hat eine Stellungnahme erarbeitet und sie auf der Ortsbeiratssitzung vorgetragen.

Hier nun die Grundzüge seiner Stellungnahme:

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

Meine Stellungnahme zum Museumskonzept vom14.08.2009, das auf der Ortsbeiratssitzumg am 08.09.09 beraten werden soll. Nach Erhalt am 02.09.09 habe ich einen Auszug angefertigt und diesen per Post an Fritz Hartung, Horst Seffner und Günther Kröger zur Kenntnisnahme und weiteren Verwendung übermittelt.

Am 01.09.09 war schon die erste Beratung im OBR Schmarl. Die OZ hat darüber unmittelbar danach berichtet.

Nun zu meinen Überlegungen, die ich am Dienstag, dem 08.09.09 vortragen werde:

Die Erarbeitung erfolgte von verschiedenen Fachleuten. Der Inhalt spiegelt einige Probleme der Vergangenheit wider. z. B. die richtige Einordnung von technischen Höchstleitungen und der Stellung der Personen in ihrer Zeit.

Ich denke nur an Heinkel.

Im „ Blitz „ ist darüber 06.09.09 ein Artikel erschienen.

Als wir mit unseren Überlegungen zur Dauerausstellung Rostock Hochseefischerei am Anfang standen, war uns bewusst, es ist wichtig hervorzuheben, das das Fischkombinat Rostock auf dem Boden eines Rüstungsbetriebes errichtet wurde, der der deutschen Kriegsindustrie diente. Unser Auftrag lautet damals und bis zur Wende, unsere Bevölkerung mit Fisch und Fischwaren zu versorgen.

Die Hochseefischerei wurde in die Konzeption aufgenommen. Auch unsere Zeitangabe 1950 bis 1989/90 hat Eingang gefunden. Leider fehlen jedoch die Bezugspunkte, warum die Hochseefischerei überhaupt als bestimmender Standort in Rostock verschwunden war und nun wieder aufgenommen werden musste. Seit 1968 war des Meereskundemuseum in Stralsund für die Hochseefischerei zuständig.

In Rostock gab es nur noch ein weit reduziertes Traditionskabinett im RFH.

Das RFH wurde nicht als juristischer Nachfolger des Fischkombinates bestimmt.

Es blieb bei der moralischen Nachfolge dort verbliebener und neu etablierter Einrichtungen und deren Leiter bzw auch Mitarbeiter.

Es war den Bemühungen des Vereins Rostocker Societät maritim e:V. vorbehalten, uns anzusprechen, damit wir uns, um die Geschichte der Rostocker Hochsee-fischerei in Rostock kümmern. Das Verlangen vieler ehemaliger Rostocker Hochseefischer war groß, ihre Leistungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Leider werden die Leistungen der Mitarbeiter der Societät, nicht für ihre Arbeit erwähnt und gewürdigt. Sie haben das Erbe vor allem aus der frühen Rostocker Seefahrtzeit bewahrt und vermehrt.

Wenn man den Zahlen glauben kann, so müssen die in der August-Bebel-Str. befindlichen Ausstellungsstücke noch mindesten bis 2011 betreut werden.

Wichtig scheint mir, dass das Konzept langfristig angelegt ist, in zusammen-hängenden Komplexen gesehen wird und vor allem auf zwei wichtige Jubiläen abzielt: 1. 2018 800 Jahre Rostock und 2. 2019 600 Jahre UNI Rostock.

Die Zeit ist schnell um. Das bedeutet auch für die Sammler von Exponaten, schnell zu handeln.

Wenn ich mir die Themenfelder ansehe (S eite 11, handschr..)

Rostock als Standort der Schiffbauindustrie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

(einverstanden)

Rostock als maritimer Technologiestandort – Schiffe der Zukunft ?

Hier würde ich schon unterscheiden wollen zwischen Passagier-, Fracht- und anderen Schiffstypen.

Rostock als Marinestandort, aber ohne U-Boote, denn die wurden uns im Potsdamer Abkommen verboten.

Wenn die Rostocker Uni und die Nachfolger der NW ihre Erkenntnisse darstellen wollen, dann privat.

Rostock als Standort der Hochseefischerei ( einverstanden)

Rostock als Standort der Flugzeugindustrie usw. sollte dem Problemkreis „Technik und Verantwortung“zugeordnet werden.

Letztlich , die Entwicklung der Segelschifffahrt (einverstanden)

Aber, wo bleiben die Häfen, die Umschlagtechnik, die landseitige Verkehrsanbindung usw.?

Sicherlich wird hierzu die Expertenkommission weitere Differenzierungen vornehmen. Doch meine Frage ist : Wer ist von der Hochseefischerei in dieser Expertenkommission?

Die Rostocker Hochseefischerei sollte dazugehören.

Unser Arbeitskreis „Tradition Rostocker Hochseefischerei“ hat das Angebot des Traditionsschiffes, neben der bestehenden Dauerausstellung in der August-Bebel-Str, unter Schirmherrschaft der „Rostocker Societät maritim e.V , eine Sonderausstellung über die Geschichte der Rostocker Hochseefischerei zum 23.04.10 vorzubereiten angenommen. Sie wird damit am Vortag der großen Feier am 24.04.10 statt finden. Die Feier wird unter das Motto :„ 60 Jahre Fischwirtschaft in Rostock Marienehe -eine Erfolgsgeschichte“, gestellt.

Dazu gibt es ein Vorbereitungskomitee und unseren Arbeitskreis.

Zum Standort des Traditionsschiffes im Stadthafen haben wir bereits unmissverständlich unsere Meinung gesagt.: Der Stadthafen muss zum maritimen Mittelpunkt werden. Dazu müssen alle beitragen.

In einem Schreiben an den OB und die Bürgerschaft haben wir diesen Standpunkt geäußert und sind auch der Meinung, wenn Stralsund ein Ozeaneum , Waren/Müritz ein Müritzeum hat, sollte Rostock auch ein Marineum haben!

Wir sind bereit dafür unseren Beitrag zu leisten.

Wenn wir den Kern im Headke-Hafen sehen, so schließt das nicht aus, dass die Wander- und Radfahrwege entlang der Warnow, wo es sich anbietet, genutzt werden, um als Freilichtmuseum zu fungieren.

Welche Aufgaben eventuell noch vom Fischereihafen und von der IGA- Anlegestelle übernommen werden könnte bzw. dazu verwendet werden können, sollte den Fachleuten überlassen werden.

Fakt ist: in vielen Ecken liegen noch Elemente herum, die aus früheren Zeiten stammen wie z. B Verstellpropelleranlagen, Verholwinden, Netze, Anker, Kurbelwellen u.a.m.

Im Internet unter www.rostocker-hochseefischerei.de

kann sich jeder über unsere Vorstellungen informieren und sollte auch möglichst seine Wünsche dazu darlegen.

Mit freundlichen Grüß an alle ehemaligen Hochseefischer

Horst Wolfram

 

 

 

Aktuelle Information Fischereiausstellung

Weitersagen, weiterleiten, bekannt machen

Liebe Freund der Hochseefischerei ,

(das wichtigste steht am Ende)

seit dem ersten Dezember haben wir ja unsere Dauerausstellung im Stadtzentrum von Rostock zu unseren 40 Jahren Hochseefischerei. Diese Ausstellung ist gelungen, aber nicht allumfassend. Jetzt traf sich der Arbeitskreis wieder, um die Situation zu beraten. Er wird künftig unter dem Namen „Arbeitskreis zur Traditionspflege der Hochseefischerei“ agieren.

Fritz Hartung hat unter Mitwirkung von Günter Ubl und Günther Kröger ein umfassendes Konzept erarbeitet. Dieses Konzept muss die Grundlage für für eine aussagekräftige Ausstellung über die Geschichte unseres Industriezweiges werden. Dafür ist eine Fläche von ca. 300 m² notwendig.

Mit der Museumslandschaft in Rostock ist man zur Zeit unzufrieden. Das Traditionsschiff mit seinen umfassenden Ausstellungen liegt in Schmarl und hat durch seine Abgelegenheit nicht die notwendige Resonanz. Es gibt von vielen Seiten den Vorschlag dieses Schiff in den Stadthafen zu legen. Diese Verlegung müsste und sollte noch in diesem Jahr erfolgen. Dafür sollte die Stadt Rostock energische Schritte einleiten. Wir müssen dafür unseren Bedarf, überall wo es angebracht und möglich ist, anmelden. Es hat nicht nur die DSR und BBB gegeben.

Was können wir alle nun im Moment tun? Erst mal auf eine schnelle Lösung hoffen. Anpacken können wir beim sammeln und suchen der Ausstellungsgegenstände. Für alle Schwerpunkte des Konzepts sind Verantwortliche benannt. Für das sammeln der Exponate sind es:

Horst Wolfram Telefon 0381/ 83126 Mail h.h.wolfram@

Werner Lemcke Mail hiwiro@

Gundolf Scholze Mail

Horst Ewert Mail

.. und nun das wichtigste: Ausstellungsstücke werden benötigt. Wer weiß, wo noch welche sind, wer hat noch welche, wer kennt jemand der noch welche haben könnte, wer fragt seine bekannten ehemaligen Kollegen, ob die noch jemand kennen um fündig zu werden, wer arrangiert sich? Alles wird genommen. Jeder Tipp ist willkommen. Zeigen wir doch was wir hatten, was wir konnten.

Melden beiden 4 genannten oder bei irgendjemand der Verbindung zu ihnen haben herstellen könnte

Horst Seffner

 


 


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Letztes Update: 01.01.1970, 01:00 Uhr
Günther Kröger - 2008