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Schirmer
Jochen Schirmer
Kunstmaler


Arbeitskreis


60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Ausstellungstafeln

Bemerkungen  des Arbeitskreises zur Ausstellung von Fritz Hartung

Gedanken zur Ausstellung von Günther Kröger

 





Unbenanntes Dokument


Einige Bemerkungen zur Ausstellung über die Rostocker Hochseefischerei in der Societät Maritim der Stadt Rostock

In den Räumen des ehemaligen Schifffahrtsmuseums der Stadt Rostock wird die maritime Geschichte der Hansestadt Rostock unter dem Dach der Societät Maritim Rostock bewahrt und gepflegt. Die Hochseefischerei , die einen hervorragenden Anteil der maritimen Wirtschaft in Rostock insbesondere in den Jahren von 1950 bis 1990 einnahm, wurde leider bislang in diesem Rahmen nicht dargestellt. Das Fischkombinat Rostock entwickelte sich immerhin nach seiner Gründung im Jahre 1950 zum größten Fischereibetrieb auf deutschem Boden. Am 1.12.2008 wurde jetzt mit der ständigen Ausstellung über die Hochseefischerei der Stadt Rostock diese Lücke geschlossen.

Am 11.12.2007 schrieb Kapitän Günther Kröger in der Homepage von Wilfried Gille „ Ich habe die Hoffnung auf ein eigenes Fischereimuseum noch nicht aufgegeben“ . Gemeinsam mit Kapitän Horst Seffner wurden die Anstrengungen darauf gerichtet ,eine eigene Fischereiausstellung zu erreichen , mit dem Ziel, die Entwicklung der Rostocker Hochseefischerei, die überall auf den Weltmeeren und in den Hafenstädten ein international hohes Ansehen erwarb , würdig zu gestalten und deren Geschichte zu bewahren.

Das konnte jetzt durch intensive Arbeit einer kleinen Gruppe ehemaliger, langjähriger Mitarbeiter des Fischkombinates Rostock vorbereitet und mit der ständigen Ausstellung in der Societät Maritim Rostock realisiert werden.

Horst Wolfram, als Funkoffizier und späterer Funkinspektor des Kombinates , nahm die Anregung auf. Wurde dann aber durch eine schwere Operation zurückgeschlagen. Er schonte sich nicht, konnte aber den großen Umfang nicht allein bewältigen. Im Ergebnis des Aufrufs von Kapitän Horst Seffner stellten sich ab Mitte des Jahres 2008 bereitwillig weitere Mitstreiter an seine Seite. Nur so wurde es, in der kurzen Frist die Ausstellung zu bewältigen. der Umsetzung des Grundkonzepts, welches von Günther Ubl der Arbeitsgruppe vorgeschlagen wurde, ergab sich die besondere Schwierigkeit, daß uns nicht genügend Platz zur Verfügung stand, so mußte die Entwicklung des Betriebes und damit die besonderen Leistungen der daran Beteiligten daher in sehr gedrängter Form vorgenommen werden. Wir denken aber, daß mit der Ausstellung erstmals ein Anfang gemacht ist, wenn es auch noch nicht der Vision von Günther Kröger für ein eigenes Fischereimuseum gerecht wird.

Durch die Arbeitsgruppe mußten die Exponate beschafft, die Schautafeln inhaltlich erarbeitet und gestaltet, der gesamte Aufbau realisiert werden.

Dazu stellte sich die Beschaffung der finanziellen Mittel als eine weitere nicht einfache Aufgabe, denn die Mitglieder der Gruppe, die viel Zeit und auch etwas eigenes Geld einsetzten, waren nicht in Lage die notwendigen Mittel dafür selbst aufzubringen .

Die inhaltliche Gestaltung der einzelnen Tafeln lag in den Händen der Arbeitsgruppenmitglieder Dr. Peter Ernst, Gerhard Gippner, Fritz Hartung, Wolf Linhard, Wolfgang Rehme, Günter Ubl und Horst Wolfram.

Besonders ist bei der Gestaltung der Tafeln die außergewöhnliche lobenswerte Arbeit von Ralf Meinke und Rudi Welke zu würdigen, die mit großer Kreativität diese Aufgabe wahrnahmen und entscheidend zum Erfolg der Ausstellung beitrugen .

Den Druck der Tafeln übernahm die RP Reprotechnik Rostock, und wie Ausstellung zeigt in hervorragender Qualität

In Zusammenarbeit mit Horst Wolfram machten sich besonders Horst Evert, Heinrich Kotulla, Werner Lemke, Horst Matzkuhn, Heinz Plagemann, Hans Kaufmann und Gundolf Scholze bei der Beschaffung von Austellungsstücken und dem Aufbau der Ausstellung verdient .

Gemeinsam gelang es Fritz Hartung, Dieter Hoffmann und Horst Seffner Sponsoren für die Finanzierung der Ausstellung zu gewinnen. Unterstützung gewährten hierbei auch Hermann Cziwerny und Frau Traude Secander .

Besonders sind auch die Verdienste von Horst Seffner und Günther Kröger bei der Publizierung der Arbeiten im Internet und in der Presse zu nennen.

Der Dank unserer Arbeitsgruppe richtet sich auch an die Societät Maritim Rostock , die es uns ermöglich hatte, diese Ausstellung in ihren Räumen gestalten zu können .

Ohne die großzügige Bereitstellung der unterschiedlichsten Ausstellungsstücke hätte die Darstellung an Wert verloren. Dafür bedanken wir uns herzlichst, bei der Rostocker Fracht -und Fischereihafen GmbH, der ROSOMA GmbH Rostock, der ROFIA GmbH Rostock, dem Deutschen Meereskundemuseum Stralsund, dem Förderverein des Kutters "Rudolf Virchow". Viele unterschiedliche und interessante Exponate undDokumente erhielten wir von Harald Kindermann ,Martha Waitkus, Regina Schmidt, Gerhard Hein, Peter Volk,Alex Gräwe, Günther Werner, Günter Hecking, Werner Steinbach, Gert Junge, Klaus Reichert, Hans Kaufmann, Günther Kranemann, Winfried Kossmann und Timo Lührs.
Der Fischereihafen stellte uns Schiffsmodelle zur Verfügung so wie auch Karl Laudan, Rainer Barthel und Frau Schildknecht, Ehefrau des leider im Frühjahr plötzlich verstorbenen Kapitäns Dieter Schildknecht. Alle haben damit zu einer interessanten Gestaltung der Ausstellung einen hervorragenden Beitrag geleistet.

Unterstützung erhielten wir weiterhin von dem Unternehmen Seffner Umzüge, Herrn Sven Seffner, welcher kostenlos Transporte von Exponaten aus Stralsund nach Rostock für uns durchführte. Dafür möchten wir uns als Arbeitsgruppe bei allen hier Genannten ausdrücklichst bedanken .

Die Ausstellung wäre aber ohne die finanzielle Unterstützung und Bereitstellung der erforderlichen Mittel nicht möglich geworden. Deshalb möchten wir unseren besonderen Dank richten an:
die ROSOMA GmbH, Herrn Gerhard Langpohl;
die Venfisk GmbH, Frau Katrin Cziwerny;
die Norddeutsche Tiefkühlkost GmbH, Herrn Wilfried Bösler;
die Hafenkantine Fischereihafen, Herrn Timo Lührs;
das Fischereck Warnemünde, Herrn Dr. Erwin Middelhuß,
sowie auch der Societe Maritim für ihre großzügigen Spendenbeiträge.

Wir bedanken uns hiermit bei Günther Kröger und Wilfried Gille für Ihre große Bereitschaft der Veröffentlichung über ihre jeweilige Homepage. Die dazu angefügten Fotos können einen Eindruck über die Ausstellung vermitteln.

Im Namen der Arbeitsgruppe
Fritz Hartung




Unbenanntes Dokument

Meine Gedanken zur Ausstellung über die Rostocker Hochseefischerei :

Günther Kröger - Kapitän u. ehem. Fangdirektor Fiko Rostock

Es ist vollbracht, am 1. Dezember 2008 wurde die ständige Ausstellung über die Rostocker Hoch­see­fischerei:

„1950 – 1990
40 Jahre Hochseefischerei in Rostock“

im Haus der Societät maritime e.V. der Stadt Rostock eröffnet.

„Ich habe die Hoffnung auf ein eigenes Fischerei­museum noch nicht aufgegeben“, schrieb ich am 11.12.2007 in der Homepage von Wilfried Gille. Unsere Bemühungen, vor allem die Anstrengungen von Kapitän Seffner hatten nun Erfolg mit einer eigenen Ausstellung.
     Die Rostocker Hoch­see­fischerei, die zu DDR-Zeiten das Industriebild der Hansestadt mit bestimmte und die überall auf den Weltmeeren und den Hafenstädten ein würdiger Vertreter der Stadt Rostock war, hat in der Societät maritime e.V. seinen Platz erhalten. Ich denke, das haben die Beschäftigten des ehemaligen Fischkombinates Rostock auch verdient, denn es entwickelte sich nach der Gründung 1950 zum größten Fischerei­betrieb auf deutschem Boden.

Heute einen Tag nach der Ausstellung steht bei mir das Telefon nicht still. Meine Kollegen waren auf der Ausstellungs­eröffnung und haben alle eine positive Einschätzung abgegeben und möchten auch von hier aus den Organisatoren und Gestaltern ein hohes Lob aussprechen.
     Auch ich habe nun die Tafeln vor mir auf meinen Computer­schirm und ich kann mich nur anschließen. Es ist bewunderns­wert, was Fritz Hartung, Gerhard Gippner, Wolf Linhard, Wolfgang Rehme, Günter Ubl, Dr.Peter Ernst und Horst Wolfram bei der inhaltlichen Gestaltung der Tafeln leisteten und wie sie durch Ralf Meinke und Rudi Welke ins Bild gesetzt wurden.
     Ich denke schon, dass die Mühe und der Einsatz der Kollegen um Horst Wolfram sich lohnte und nun diese Ausstellung ermöglichte.
Was ist eine Ausstellung ohne Ausstellungs­stücke sagen die Organisatoren. Die Bemühungen von Horst Evert, Heinrich Kutulla, Werner Lemke, Horst Matzkuhn, Heinz Plagemann und Gundolf Scholze waren erfolgreich, denn die Schiffsmodelle und die anderen Ausstellungsstücke sind das I-Tüppelchen in der Ausstellung.

Allen ein herzliches Dankeschön.

Ein Dankeschön auch von dieser Stelle allen Helfern und allen Sponsoren. Ohne sie, wäre es nicht zu einer Ausstellung gekommen.
     Von allen Kollegen gab es nur eine Beanstandung. Sie hätten sich gewünscht, dass die Societät etwas mehr Raum für unsere Ausstellung bereitgestellt hätte. Dann wäre auch etwas mehr Raum in den Vitrinen gewesen. Doch da sehen wir erst einmal drüber hinweg und freuen uns, dass die Lücke in der Rostocker Seefahrtsgeschichte geschlossen ist.
     Wir danken der Societät maritime e.V. der Stadt Rostock für die Schaffung der Möglichkeiten in ihrem Hause. Meine Kollegen hätten sich gerne persönlich bei der Leitung der Societät bedankt, doch sie haben diesen Höhepunkt ihres Hause, durch ihre Nichtanwesenheit verpasst. Dafür wurde unser ehemaliger Kollege Dieter Hoffmann um so öfter angesprochen. Seine Worte im Auftrage der Societät haben uns gefallen und wir möchten uns bei ihm bedanken.

Nun können wir nur hoffen, dass die Ausstellung rege besucht wird und unsere Nachkommen auch in den späteren Jahren nachschauen können, was in der Rostocker Hoch­see­fischerei von den Bestzungen der Fischereischiffe, aber auch von den an Land Beschäftigten, geleistet wurde.
     Es wäre schade, wenn die Arbeits­gruppe, nun nach der Fertig­stellung, auseinanderfallen würde. Wir hoffen, dass sie gefallen an diese Arbeit gefunden hat und sie weiter zusammen bleiben. Man wird sicherlich zu der Einsicht kommen, dass zu gegebener Zeit der Inhalt der Ausstellung qualifiziert und erweitert werden muss, will man den hohen Ansprüchen der interessierten Besucher gerecht werden.
     Es ist auch eine Überlegung wert, ob nicht das Traditions­schiff weitgehender genutzt werden kann. Es bietet meiner Meinung nach viele Möglichkeiten und Fritz Hartung hat dies sicherlich während der Arbeiten an der Ausstellung früh erkannt. Hier muss sich wohl die Stadt Rostock bekennen.
Notwendig ist es auch ständige Sponsoren zu haben. Wir wissen, so eine Ausstellung kostet immer Geld und von den Besuchern kann die Finanzierung nicht abgedeckt werden. Hier wartet noch ein großes Stück Arbeit und das Bekennen der Rostocker Unternehmen zu der ehemaligen Hoch­see­fischerei.
     Meine Kollegen sind alle zufrieden nach Hause gefahren und aus ihren Worten hörte ich heraus, dass sich der eine und der andere fragte, hätte ich nicht auch etwas mehr beitragen können, um die Erinnerungen an die Rostocker Hochseefischerei wach zu halten. Vielleicht ändert es sich ein bisschen in der kommenden Zeit.
Ich selbst bin zufrieden, dass es die Ausstellung gibt und sie so gut gelungen ist. Ich werde weiter mit meinen Büchern ( 2 weitere Bücher sind so gut wie fertig) und mit meiner Homepage dazu beitragen, dass die einzelnen Tafeln hier bei meinen Berichten und Ausarbeitungen untersetzt werden und an einzelnen Beispielen mit dafür sorgen, dass man die Geschichte der Rostocker Hoch­see­fischerei nicht vergisst.
     Und wenn es notwendig ist, werden Horst Dieter Seffner und ich bei notwendigen Aktivitäten erneut helfen und den Maschinentelegrafen nach vorne schieben.

Viel Spaß bei Euren Besuchen im Haus der Societät maritime e.V. und der Ausstellung über die Rostocker Hochseefischerei. Ihr solltet nicht vergessen, Euren Nachbarn mitzunehmen.

Euer Günther Kröger


Ausstellungstafeln

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Letztes Update: 01.01.1970, 01:00 Uhr
Günther Kröger - 2008